Männerwirtschaft

So schnell kann’s gehen. Nachdem ich letzte Woche meinen ‘Einberufungsbefehl’ in die Karenz (‘Elternzeit’) bekommen habe (die Ende März anfängt), habe ich heute quasi die zugehörige Probezeit angefangen. Meine Frau ist für ein paar Tage zu Freunden nach Hamburg gefahren – und meiner Einer ist mit den beiden Thronfolgern zu Hause geblieben.

Das ist aber kein Grund Trübsal zu blasen! :)

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Die Essensvernichter

Die Essensvernichter

Die folgende Rezension habe ich vor einiger Zeit geschrieben. Meine Meinung zu diesem Buch hat sich, im Wesentlichen, nicht geändert. Dennoch möchte ich der Lektüre etwas vorausschicken.

Inzwischen haben es einige meiner Bekannten gelesen, und es gab ein paar anregende Diskussionen zu diesem Thema. So bewundern viele die Methoden, die in diesem Buch gepriesen werden (etwa das ‘Mülltauchen’), andere hingegen finden das (nach wie vor) abstoßend. In einem Punkt scheint es allerdings keinerlei zweifel zu geben: Es muss endlich etwas getan werden, damit dieser Wahnsinn ein Ende hat.

Und man muss, bei allem Ekel der aufkommt, auch eines bekennen: Das Buch zeigt Wirkung. Mein Fleischkonsum hat sich drastisch reduziert. Und ich überlege zweimal, bevor ich etwas kaufe, was zB. für die Jahreszeit absolut unpassend ist.

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Next President

Schade, dass er zu spät / früh dran ist, denn ich habe große politische Ambitionen. Stellvertretend. Für meinen jüngeren Sohn.

Während halb Deutschland noch darüber philosophiert ob die mathematische Formel ‘Gauck > Wulff’ tatsächlich stimmt (oder erkenntnistechnisch überhaupt relevant ist), habe ich schon die Lösung. Ihr bürgert einfach meinen Sohn ein. Der hat auch schon das passende T-Shirt (siehe Photo) – und Kredite für ihn fielen höchstens in Höhe eines Schnullers aus… :)

Mein Sohn Tom: Der nächste Präsident?

Eigentlich halte ich nichts vom Fasching

Mein Sohn ist ein großer Schlümpfe-Fan. Ein richtiger Fanboy. Er hat zwei DVD-Staffeln davon daheim und sieht sie sich so oft wie nur möglich an.

So weit – so gut. Es gibt viele Kinder, die ihre Eltern mit ‘Papa’ und ‘Mama Schlumpf’ ansprechen, denke ich. Zumindest phasenweise. Doch in einem Punkt unterscheidet er sich wohl von den Meisten: Er selbst ist nicht der muskulöse, tapfere Hefti; nicht der schlaue und geschickte Handy. Manchmal reicht er imaginäre ‘Überraschungen’ wie Jokey, doch gelegentlich muss ich nicht so tun, als würde ich in die Luft fliegen.

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Das Gottesspiel

Das Gottesspiel

Auf dem Buchrücken steht ‘Der gefeierte Skandalroman aus Südkorea’. Nun … was genau daran skandalös gefunden werden kann erschließt sich mir nicht unbedingt.

Wie überhaupt einiges in diesem Buch.

Im Grunde ist die Story sogar noch schneller erzählt, als das der Autor ohnehin tut: Es handelt sich beim ‘verdeckten’ Protagonisten um einen Mann mit Götterkomplex, der junge Menschen zum Selbstmord überredet um sich an ihrem Nachlass zu bereichern.

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Das Ende ist nah?

Es geht um ein Video! :)

Der Buchhandel ist ein hartes Geschäft, und da lässt sich auch kein Taschenbuch (‘Softcover’) als billiger Wortwitz einbauen. In erster Linie kämpfen wir gegen die sich ausbreitende Melancholie unter den kleinen Läden und deren Angestellten. Man kann sie spüren, wenn man so manche kleinen Umschlagplatz für das gedruckte Wort betritt.

Geschäftsmodelle sind glitschige kleine Scheißer. Wenn man nicht aufpasst, flutschen sie einem aus der Hand und landen inmitten einer Meute hungriger Gegenangebote. So steht das (gedruckte) Buch selbst auf dem Speiseplan großer Unternehmen, die in der elektronischen Verbreitung des verschriftlichten Wortes ihre große Zeit gekommen sehen.

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Kriminalgeschichte des Christentums (‘Die Frühzeit’)

Kriminalgeschichte des Christentums

Eines voraus: Karlheinz Deschner ist der bedeutenste Zweifler an der modernen (Kirchen-) Geschichte, den wir in unseren Breiten kennen. Als er zu ‘Und abermals krähte der Hahn’ recherchierte war ihm noch nicht klar, dass der auf das Buch folgende Verriss, nicht zuletzt auf Grund der Tatsache erfolgt, dass der Verleger des Werkes kalte Füße bekommen hatte, ihn dazu anstachelte ein wenig detailreicher zu begründen WAS das Christentum in seinen Augen derart widerwärtig machte.

Man genehmigte ihm ein schmales Bändchen, das er liebevoll mit dem Titel ‘Kriminalgeschichte des Christentums’ hätte überzeichnen sollen. Doch mit der Zeit schwoll allein der Berg an Belegen so weit an, dass schnell klar wurde: Von schmal konnte gar keine Rede sein.

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