Archiv der Kategorie: Horror

Flammen. Rauch. Zombis. Whatever.

Rezension: Stolz und Vorurteil und Zombies

Disclaimer

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Nicht unbedingt mein Fall, auch wenn Zombies darin vorkommen…

Nein, dieses Buch ist nicht unbedingt neu. Allerdings kommt demnächst seine Verfilmung über uns – und deshalb dachte ich mir, ich lese es doch noch. Und sei’s auch nur, um zu entscheiden ob ich sie mir ansehen werde. ‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘ also. Ein Blick ins Buch.

Ich bin kein Fan von Jane Austen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich damit nicht alleine bin. Das nur vorweg – damit nachher niemand sagt, dass ich doch das Original lesen sollte, wenn ich mit dieser Variante des Themas nicht zufrieden bin. 😀

Und das bin ich nicht.

Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist aber vielleicht, dass ich schon mit Jane Austens ‚Stolz und Vorurteil‘ nicht viel anfangen konnte. Auch, wenn die literaturgeschichtliche Bedeutung (vor Allem in einschlägigen Kreisen) nicht bezweifelt werden darf, fand ich das Buch in erster Linie langweilig. Sorry. Mit Zombies wird’s aber auch nicht besser…

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Rezension: Unter Toten 1

Ein gewagtes Unternehmen…

Unter Toten 1 von DJ Molles
Das Cover ist Programm.

Amerikaner haben für (oder gegen) alles einen Plan. Ehrlich. Auch für den Fall, dass die Zivilisation, so wie sie sich selbst gerne sähe, zusammenbricht. Sobald die US-Regierung, das Militär und die zivilen Behörden Gefahr laufen die Kontrolle zu verlieren, tritt eine ganz besondere Einheit (verborgen) in Aktion.

Eigentlich ist es ja das Gegenteil einer ‚Einheit‘, denn dieser Haufen Soldaten ist über das ganze Land verstreut. In jedem Bundesstaat sitzt ein einzelnes Mitglied dieses Teams und wartet. Denn wann auch immer große Gefahr droht werden diese Soldaten in Bunker geschickt, wo sie eine ganze Weile auf ihren Einsatz warten. Es gibt zwei mögliche Ausgänge dieser Aktion: Entweder es gibt Entwarnung, dann dürfen sie wieder an die Oberfläche und weiter harmlose Hausbesitzer in unscheinbaren Wohngegenden spielen. Oder aber, der Ernstfall tritt ein.

Meist handelt es sich bei ihren Bunker-Besuchen nur um kurzfristige Aufenthalte, und sie werden wieder an die frische Luft gelassen. Diesmal jedoch nicht.

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Rezension: Tagebuch der Apokalypse

Alles kein Problem

tagebuchderapokalypse
Das Cover ist nicht gerade brillant. Und trotzdem vielleicht das Beste an diesem Buch.

Gleich vorweg: Es gibt Ausnahmen. Und trotzdem würde ich – läge es in meiner Macht – eine Regel aufstellen: Angehörige des US-Militärs sollten die Griffel von der Tastatur lassen. Ehrlich. Vor Allem, wenn sie vorhaben Zombie-Romane zu schreiben. Warum? Dieses Buch zeigt genügend Gründe auf.

Diese gibt es natürlich wie Sand am Meer – und einige der besten kommen tatsächlich aus den USA. Die Vielseitigkeit dieses Landes macht es als Bühne für große Katastrophen perfekt; wie man nicht zuletzt auch in der Zeitung lesen kann.

Wenn es um Fiktion geht, dann kann man getrost noch einen drauf setzen, denn jeder weiß, wie Amerikaner ticken. Zumindest jene in den Büchern. Und vielleicht ist es das, was dieses Buch so … langweilig macht? Ich weiß es nicht. Aber langweilig war es.

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Rezension: Tot weil dumm (Zombies-Nechronologien #2)

Zombies

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Extrapunkte für den Titel: Tot weil dumm

Eine tolle Sache, wenn sich vermindert Lebende durch die Straßen einer Stadt schleppen und ihre potenzielle Beute den Post-Apokalypso tanzen lassen. Dass dieser auch im guten alten Europa grandios getanzt wird zeigt einmal mehr Olivier Peru.

Ich bin ein großer Fan der ganzen Reihe. Mich hatte Olivier Peru bereits mit der ZOMBIE-Serie gepackt, in der er einen gewissen Sinn für Ironie zum Fundament seiner Erzählungen gemacht hat. Auch in seiner Serie ‚Nechronologien‘ wanken Untote durch die Straßen – doch zeigt er keine Geschichte (oder Entwicklung) in epischer Breite wie etwa bei ‚The Walking Dead‘, sondern vielmehr Einzelschicksale.

Furchtbare Einzelschicksale, wohlgemerkt – denn in mancherlei Hinsicht lässt diese Reihe seine amerikanischen Pendants wie einen Kindergeburtstag aussehen.

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Special: Horrorktober 2015

Halloween steht vor der Tür!

Der vielleicht beste Ami-Export: Halloween! :D
Der vielleicht beste Ami-Export: Halloween! 😀

Na? Das große Grusel-Fest ist nur noch wenige Tage entfernt. Was lest Ihr denn, um Euch so richtig in Stimmung zu bringen? Wer jedenfalls noch keinen Plan hat, dem möchte ich gerne ein paar Tipps mit auf dem Weg zur Buchhandlung geben. Dabei habe ich darauf geachtet, dass von der Kurzgeschichte über den Comic bis hin zum Roman (-Reihe) alles gut durchgemischt ist.

Außerdem müsst Ihr, wenn Ihr wollt, noch nicht einmal den Text lesen. Nein. Ich hab‘ ihn Euch auch in Video-Form gepackt. Mit meinem Gesicht (auch) in Großaufnahme – damit Ihr schon einmal mit dem Gruseln anfangen könnt.

Also keine Ausreden, bitte! 🙂

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Rezension: Böser kleiner Junge

Vorwort

Ein eBook für europäische Fans
Ein eBook für europäische Fans

King is King. Und das beweißt er wieder einmal in der Kurzgeschichte „Böser kleiner Junge“. Mit unglaublicher Leichtigkeit schüttelt der König des Horror-Genres eine solche nämlich aus dem Ärmel, um sich nach seiner Deutschland / Frankreich – Tour bei seinen Lesern zu bedanken.

Natürlich handelt es sich bei „Böser kleiner Junge“ nicht um die Neuerfindung der Gattung – und auch epochale Neuerungen in Kings Schreibstil bleiben erwartungsgemäß aus; und trotzdem fehlt ihr nichts, was eine King-Geschichte haben sollte. Alleine die Tatsache, dass ich – wo ich doch sonst darauf achte Wortwiederholung zu vermeiden – kaum einen Satz ohne den Namen des Meisters schreiben kann sagt auch schon einiges aus: Er ist in jeder Beziehung einzigartig.

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