Comic-Rezension: Mandys Dämonen (Die Nacht der lebenden Toten #2)

Der Wunsch ist da…

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Das Cover zeigt eine der besten Zeichnungen im Buch.

„The Night of the Living Dead“ ist ein echter Klassiker, der das Zombie-Genre revolutioniert hat. Mit der Comic-Adaption von Jean-Luc Istin sollte der Stoff neu in Szene ge- und unser Zeitalter versetzt werden. Der WUNSCH das toll zu finden ist da. Es gelingt mir nur nicht.

Schon der erste Teil der neuen Comic-Reihe, erschienen im von mir geliebten Splitter-Verlag, war nicht der große Renner. Zu unausgewogen waren vor allem die neu hinzugefügten Elemente und zu uninspiriert der zeichnerische Stil.

Auch der zweite Teil der Comic-Adaption von „Die Nacht der Lebenden Toten“ protzt nicht gerade mit unglaublich innovativem Material. Über den Zeichenstil kann man bestenfalls sagen, dass er ’souverän‘ ist – aber das war auch schon im ersten Teil der Fall. Man merkt eben, dass mit Elia Bonetti kein Anfänger am Werk ist, sondern ein routinierter Profi. Auch Comic-Gigant Marvel nimmt seine Dienste immer wieder gerne in Anspruch. Vielleicht ist es auch einfach nur eine Frage des Geschmacks und Ihr denkt ganz anders darüber – ich jedenfalls werde wohl nie sein größter Fan werden.

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Diese 5 Fehler machen Romanfiguren unglaubwürdig…

Warum das Ganze, verdammt?

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Bei Lesen ist ein Facepalm hinderlich. Mehrfach.

Die besten Geschichten werden von ihren Figuren getragen. Selbst der spannendste Plot hilft nichts, wenn die Protagonisten so interessant wie zwölf Sorten Asche sind. Was sind aber die nervigsten Design-Fehler, die oft selbst gefeierten Autoren unterlaufen? Hier meine persönliche Top-5.

Ich will mich hier nicht als den absoluten Experten aufspielen. Das bin ich nicht. Zumindest nicht, wenn es darum geht ein Buch zu schreiben. Aber was das Lesen von Büchern angeht, kann ich durchaus mit ein wenig Erfahrung aufwarten. Letztes Jahr habe ich über 100 Bücher gelesen, einen Mix aus unglaublich willkürlich zusammengewürfelten Genres und Stilen.

Jeder Autor ist anders, sieht man einmal von Stil-Imitatoren und dergleichen ab. Letztlich ist aber wichtig, dass wir eine Geschichte nicht nur gut sondern packend finden. Wie das zustande kommt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – und ich will ja nicht behaupten sie alle zu kennen.

Aber was Romanfiguren anlangt, gibt es einige Fehler, die ich überhaupt nicht leiden kann. Hier möchte ich meine persönliche „Top 5“ der Charakterfehler aufstellen.

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Filmkritik: Zoomania

Ein Disney-Krimi

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Ein wirklich toller Film: Zoomania. – ©Disney

Disneys neuer Film ‚Zoomania‘ ist, nach allen Regeln der Kunst, ein waschechter Krimi. Er ist spannend, gut durchdacht und vor allem in ein ausgesprochen fantasievolles Setting eingebettet. Auch eine deutliche Botschaft und überraschend viel Sozialkritik schimmern durch die von Tieren bevölkerte Welt. Doch das Ganze hat einen Haken, mit dem ich nicht gerechnet habe.

Vielleicht wundert Ihr Euch, warum ich diesen Film in meinem Blog überhaupt rezensiere. Nun … das ist schnell erklärt: Ich habe schon seit einiger Zeit einige Kinder-Fantasy und Kinder-SciFi-Bücher auf meinen Listen. Disneys „Zoomania“ passt natürlich in beide Genres – schließlich sind es noch immer Tiere, um die es geht. Und die Struktur der Stadt, in der sie leben, ist eindeutig durch Technologie ermöglicht, die in unserer Realität noch nicht existiert.

Das ist aber noch lange nicht alles, was Zoomania auszeichnet – und auch nicht der Haken, den ich an diesem Film gerne ansprechen möchte.

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Wie das Bücherbloggen läuft

Hä?

AvatarComicBoom
Nicht direkt Fanpost – und deshalb auch beantwortet…

Tobi von lesestunden.de hat gefragt, wie das mit dem Bloggen den so läuft. Dazu hat er sich ein paar spannende Fragen einfallen lassen, die ich hier beantworten möchte.

Bücherblogger, so ein bekannter Vorwurf, schreiben ja hauptsächlich für andere Bücherblogger. Ein merkwürdiger Gedanke. Also natürlich nicht, dass wir hauptsächlich füreinander schreiben – vielmehr finde ich es verwunderlich, dass man diese (vielleicht) Tatsache als Vorwurf zu gebrauchen sucht.

Egal. Für mich ist klar, dass ich in Euren Blogs blättere. Ob Ihr den für Typen wie mich betreibt, oder nur um das Feuilleton zu ärgern weiß ich natürlich nicht – beide Gründe finde ich aber sympathisch.

Einer, bei dem ich gerne lese ist Tobi von den Lesestunden. Und weil er sich wiederum dafür interessiert, wie wir anderen das so mit unseren Blogs halten, dachte ich mir ich steige auf seine Aufforderung einfach mal ein und beantworte seine Fragen. Ihr müsst dann nur noch entscheiden, ob Ihr das lesen wollt. Oder selbst beantworten. Weil Ihr ja auch alle Blogger seid, nicht wahr? 😀

Also: Auf uns! Und los geht’s…

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Kein eBook schaff ich (nicht)

Kein eBook schaff ich (nicht)

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Stellt Euch dieses Bild mit eBook vor. Manches geht so einfach nicht.

Manchmal hat man das Gefühl, zwischen Lesern von eBooks und „echten“ Büchern liegt ein tiefer Graben. Ist dem so? Falls ja, dann könnt Ihr mich getrost vergessen. Auf beiden Seiten.

Ich bin Buchhändler – und mir ist das geschriebene Wort auf Papier lieber als auf Monitoren. Das stimmt schon. Trotzdem bin ich so Technik-affin, dass ich tolle, große Bibliotheken im Netz auch nicht verachten kann.

Im Januar habe ich 20 Bücher gelesen, letzten Monat waren es noch immer 15. Wie könnte ich da die Vorteile ignorieren, die es mit sich bringt nach Lust und Laune durch tausende Bücher zu stöbern, die ich auch sofort in meinen Händen halten kann. Nun … virtuell.

Also – was macht man da? Ich nutze beides parallel, natürlich. Schon alleine, weil 20 Bücher im Monat eine Menge Geld bedeuten. Selbst für einen Buchhändler, der ein paar Freiexemplare dazwischen verputzt. Und so viele sind das nicht, wenn man (wie ich) in der literarischen Nische zu Hause ist. 😀

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Das Taschenbuchjahr #2

jdtb16feb.jpgIm Februar habe ich mir eine recht ungewöhnliche Mischung zugelegt. Das liegt daran, dass ich sowieso „Kraut und Rüben“ durcheinander lese – und es sich einfach so ergeben hat.

Das ‚Februar-Taschenbuch-Konglomerat‘ besteht jedenfalls aus drei stark unterschiedlichen Büchern…

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