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Das Taschenbuchjahr #3

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Im März bin ich außergewöhnlich spät dran mit meinen Aktivitäten zum „Jahr des Taschenbuchs“. Das liegt daran, dass ich inzwischen umgezogen bin. Könnte ich schon einmal erwähnt haben…

Ich habe aber fleißig gelesen und vor allem gekauft. Hier (in aller Kürze) die Ausbeute. 😀

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Diese 5 Fehler machen Romanfiguren unglaubwürdig…

Warum das Ganze, verdammt?

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Bei Lesen ist ein Facepalm hinderlich. Mehrfach.

Die besten Geschichten werden von ihren Figuren getragen. Selbst der spannendste Plot hilft nichts, wenn die Protagonisten so interessant wie zwölf Sorten Asche sind. Was sind aber die nervigsten Design-Fehler, die oft selbst gefeierten Autoren unterlaufen? Hier meine persönliche Top-5.

Ich will mich hier nicht als den absoluten Experten aufspielen. Das bin ich nicht. Zumindest nicht, wenn es darum geht ein Buch zu schreiben. Aber was das Lesen von Büchern angeht, kann ich durchaus mit ein wenig Erfahrung aufwarten. Letztes Jahr habe ich über 100 Bücher gelesen, einen Mix aus unglaublich willkürlich zusammengewürfelten Genres und Stilen.

Jeder Autor ist anders, sieht man einmal von Stil-Imitatoren und dergleichen ab. Letztlich ist aber wichtig, dass wir eine Geschichte nicht nur gut sondern packend finden. Wie das zustande kommt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – und ich will ja nicht behaupten sie alle zu kennen.

Aber was Romanfiguren anlangt, gibt es einige Fehler, die ich überhaupt nicht leiden kann. Hier möchte ich meine persönliche „Top 5“ der Charakterfehler aufstellen.

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Das Taschenbuchjahr #2

jdtb16feb.jpgIm Februar habe ich mir eine recht ungewöhnliche Mischung zugelegt. Das liegt daran, dass ich sowieso „Kraut und Rüben“ durcheinander lese – und es sich einfach so ergeben hat.

Das ‚Februar-Taschenbuch-Konglomerat‘ besteht jedenfalls aus drei stark unterschiedlichen Büchern…

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YouTube-Büchermonat Januar 2016

Ich habe nicht einmal drei Wochen dafür gebraucht: Mein Januar ist endlich auf YouTube. Bittesehr. Ihr könnt Euch später bei mir beschweren. 🙂

Rezension: Die vielen Leben des Harry August

Round and round it goes

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Das ausgesprochen gelungene Cover: Ewiger Kreis, und so…

Zeitreisen sind, in der Science Fiction, ein alter Hut. Oder ein neuer Hut. Je nachdem, ob man sich am Anfang oder am Ende einer Zeitschleife befindet und in welche Richtung man darauf unterwegs ist. Oder so. In ‚Die vielen Leben des Harry August‘ ist der Protagonist nur in eine Richtung unterwegs – und innerhalb seines eigenen Lebens. Das dafür mehrfach, ohne Zeitmaschine und sensationell gut geschrieben.

Es gibt viele Bücher, in denen sich alles um Zeitreisen dreht. Dass Zeitreisen selbst – zumindest unserem heutigen Verständnis von Raum und Zeit nach – nahezu unmöglich sind, ist für SciFi-Autoren bekanntlich kein Hindernis, sondern allenfalls ein Grund mehr sich eine Lösung zu überlegen die glaubhaft ist. Manchmal gehen sie aber auch einen ganz anderen Weg. Eine Abkürzung, sozusagen.

Indem sie diesen Aspekt einfach völlig unerklärt lassen nehmen sie einen großen Brocken potenzieller Erklärungsnot aus dem Rennen und überlassen das ‚wie‘ dem Leser und seiner Fantasie. Das funktioniert natürlich nicht immer.

In ‚Die vielen Leben des Harry August‘ funktioniert das. Und wie.

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Rezension: Das Erbe von Berun (Blausteinkriege #1)

Die Bedeutung von ‚Blau machen‘

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Das Cover kann jedenfalls überzeugen.

Tolkiens ‚Herr der Ringe‘ ist unerreicht. Zumindest von anderen. Die Blausteinkriege bieten zwar keine epische Bühne und auch keine derart mitreißende, die Jahrzehnte wohl überdauernde Geschichte – dafür aber einige recht kreative Einfälle, die dieses Schiff durchaus noch Fahrt aufnehmen lassen könnten.

Finger weg von Drogen! Ich sage das nur, weil ich nicht will, dass Euch das gleiche passiert wie der von T und S Orgel geschaffenen Welt – die zerbricht nämlich geradezu am Konsum von Blaustein. Was das ist? Na … ‚Zeug‘ eben. Eigentlich nicht viel anders als Pfefferminzbonbons und Ecstasy (für die jüngeren unter Euch: Das war einmal eine Party-Droge) gemischt.

Oh … und bei manchen weckt Blaustein außerdem verborgene Kräfte. Und ich meine damit nicht das Tanzen (für die jüngeren unter Euch: Damit ist mein Ecstasy-Witz abgeschlossen). 😉

Der Einstieg in die Welt deren Namen ich entweder gar nicht kenne oder verschlafen habe erfolgt ziemlich radikal: Wir werden Zeuge, wie zwei Blaustein-Sammler im globalen Süden brutal von Mutter Natur zu- bzw. hingerichtet werden. Damit ist auf den ersten Seiten gleich klar, dass mit der fantastischen Fauna nicht gut Blaustein-Essen ist. Kirschen. Wie auch immer.

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