Das Taschenbuchjahr #3

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Im März bin ich außergewöhnlich spät dran mit meinen Aktivitäten zum „Jahr des Taschenbuchs“. Das liegt daran, dass ich inzwischen umgezogen bin. Könnte ich schon einmal erwähnt haben…

Ich habe aber fleißig gelesen und vor allem gekauft. Hier (in aller Kürze) die Ausbeute. 😀

Die Bücher

  • Papiergeflüster
    papiergefluesterAls Buchhändler hat man’s nicht leicht. Viele von uns denken sich, weil sie ja so nahe an Büchern dran sind, dass sie irgendwann einmal ihre Erlebnisse aufschreiben müssen. Bei weitem nicht alle tun es dann auch.

    Ich bin froh, dass Simone Dalbert das getan hat, ist sie doch in zweifacher Hinsicht eine Kollegin für mich: Einerseits weiß sie als Buchhändlerin eine ganze Menge darüber, wie’s im Handel so zugeht (und es geht zu, das könnt Ihr mir glauben!) – und andererseits betreibt sie den Bücherblog Papiergeflüster, den ich seit geraumer Zeit lese. Für mich also zwei Gründe das Buch zu kaufen. 🙂

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  • März
    MärzNatürlich habe ich nicht nur den März gekauft, sondern auch den Januar und den Februar – denn wenn ich etwas sammle, dann richtig. Die kleinen Reclam-Lyrikbändchen haben es mir durchaus angetan. Natürlich sind sie nicht durchgehend von gleicher Qualität  und der eine Band ist besser als der andere. Trotzdem vermitteln sie vor allem eines: Ideen von den Monaten, wie sie sein könnten, werden oder tunlichst nicht eintreten sollten.

    Lyrik bietet mir immer die Möglichkeit mich zwischendurch ein wenig auf kreative Betrachtungsweisen zu konzentrieren. Erich Kästners Idee den Frühling als eine Art Theaterstück zu betrachten finde ich genial. Das entreißt einen dem Alltag und bietet tolle Möglichkeiten das Leben neu zu denken.

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  • Das hier ist Wasser
    dashieristwasser.jpgWo das College sein Ende findet, werden Reden mit viel Schmalz und Pathos geschmiert. Um den eigenen Worten möglichst viel Gewicht zu verleihen, werden Plattitüden aufgeblasen, bis sie wie ein mächtiges Werkzeug wirken. Ein Werkzeug, mit dem man das Leben angeblich endlich verstehen kann. Blödsinn, versteht sich – zumindest in den meisten Fällen.

    David Foster Wallace war anders. Er hielt nicht viel von diesen Ritualen. Jedenfalls nicht von dem Ritual sich als den Weisen hinzustellen, der den Jungen verrät wie sie ihr Leben meistern könnten. Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens scheint er ja selbst keine gefunden zu haben. Dafür allerdings hinterließ er mit dem kurzen, namensgebenden Text etwas, das uns tatsächlich die Möglichkeit gibt uns und unser Leben zu reflektieren. Und es vielleicht besser zu verstehen als er das tat.

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Der Monat ist wieder einmal weit vorgerückt – doch diesmal habe ich alle Bücher schon gelesen. Rezensionen werde ich später auf meinem neuen Blog veröffentlichen, den Ihr hier finden könnt: nerdazine.com | dersinn.net | nerdazine.eu

Ich freue mich schon auf Euren Besuch dort! 🙂

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