Archiv der Kategorie: Fantasy

Notwendiger Weise zu lesende Fantasy-Bücher. Ja … es gibt sie. :P

Rezension: Das Erbe von Berun (Blausteinkriege #1)

Die Bedeutung von ‚Blau machen‘

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Das Cover kann jedenfalls überzeugen.

Tolkiens ‚Herr der Ringe‘ ist unerreicht. Zumindest von anderen. Die Blausteinkriege bieten zwar keine epische Bühne und auch keine derart mitreißende, die Jahrzehnte wohl überdauernde Geschichte – dafür aber einige recht kreative Einfälle, die dieses Schiff durchaus noch Fahrt aufnehmen lassen könnten.

Finger weg von Drogen! Ich sage das nur, weil ich nicht will, dass Euch das gleiche passiert wie der von T und S Orgel geschaffenen Welt – die zerbricht nämlich geradezu am Konsum von Blaustein. Was das ist? Na … ‚Zeug‘ eben. Eigentlich nicht viel anders als Pfefferminzbonbons und Ecstasy (für die jüngeren unter Euch: Das war einmal eine Party-Droge) gemischt.

Oh … und bei manchen weckt Blaustein außerdem verborgene Kräfte. Und ich meine damit nicht das Tanzen (für die jüngeren unter Euch: Damit ist mein Ecstasy-Witz abgeschlossen). 😉

Der Einstieg in die Welt deren Namen ich entweder gar nicht kenne oder verschlafen habe erfolgt ziemlich radikal: Wir werden Zeuge, wie zwei Blaustein-Sammler im globalen Süden brutal von Mutter Natur zu- bzw. hingerichtet werden. Damit ist auf den ersten Seiten gleich klar, dass mit der fantastischen Fauna nicht gut Blaustein-Essen ist. Kirschen. Wie auch immer.

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Rezension: Aera – Die Rückkehr der Götter

Es ist alles göttlich, was glänzt

aera
Für manche Bücher seh ich rot.

Manche Ideen klingen eben besser als sie umgesetzt werden können. Und das ist schade – in diesem Fall ganz besonders.

Die Idee klang wirklich ansprechend. Wirklich. Also ich meine … so richtig. Stellt Euch vor, Ihr lest einen typischen Asterix-Band. Der kleine Gallier – Ihr erinnert Euch? Wann immer er sich nicht mehr auskannte lief sein Gesicht rot an, seine Helm-Flügel legten sich nach hinten und er brüllte etwas ähnliches wie: „Beim Teutates – jetzt habe ich aber genug von dem Unfug.“.

Tja. Und jetzt kommt der Dreh: In ‚AERA‘ würde dieser Spruch tatsächlich Sinn ergeben, selbst wenn er von einem heutigen Franzosen dem nächsten Römer entgegen gebrüllt würde.

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Rezension: Die dunklen Gassen des Himmels

Vorwort

Das deutsche Cover ist sensationell gut gelungen.
Das deutsche Cover ist sensationell gut gelungen.

Tad Williams ist bei seinen Fans vor allem für seine dichte Erzählweise und seinen einzigartigen Humor bekannt. Mit ‚Die dunklen Gassen des Himmels‘ macht er sich über nichts weniger her als über die Seelen seiner Leser. Lesenswert? Seht selbst…

Sie kennen sie selbstverständlich auch: Kinderzeichnungen von geflügelten Menschen. Sie wissen schon. ‚Engel‘. Die mit merkwürdigem Musikgeschmack ausgestatteten Produzenten von Kartenspielen und Wundercremés auf ‚AstroTV‘. Ach … lassen wir das.

In Wirklichkeit haben nämlich weder die Kinderzeichnungen noch die Wundercremés und noch nicht einmal die (oft unbestritten schönen) Darstellungen auf Kirchenfenstern viel mit der Realität zu tun. Warum? Das lässt uns Tad Williams in ‚Die dunklen Gassen des Himmels‘ wissen.

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Rezension: Der Thron von Melengar (Riyria 1)

Ein seriöses Auftreten

Aye. Es ist soweit. Ein Fantasy-Buch.
Aye. Es ist soweit. Ein Fantasy-Buch.

Manche Menschen nehmen sich selbst viel zu Ernst. Das wird Hadrian und Royce, den beiden Dieben, wohl nicht so schnell passieren. Obwohl … ernste Situationen machen die beiden eigentlich genug durch. Denn wer Aufträge annimmt ohne sie zu prüfen, der darf sich auch nicht wundern, wenn er plötzlich im Verdacht steht den König ermordet zu haben.

Worüber man sich dann allerdings schon wieder wundern darf, ist der Auftrag den Nachfolger des Königs quasi „gleich in einem Aufwaschen“ zu entführen – im Auftrag der Schwester desselben und nur zu dessen Schutz. Ja, es ist ein wenig undurchsichtig, was den beiden da so widerfährt – zumindest, bis das Gespinst hinter all dem erkennbar wird: Ein Komplott der höchsten Kreise.

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