Archiv der Kategorie: Marvel

Ein großes Haus, ein großer Name.

ComicRezension: Silver Surfer – Ein Brett für Zwei

Vorwort: Ziemlich groß, das Ganze…

Silver Surfer und das Brett, das für ihn die Welt bedeutet...
Silver Surfer und das Brett, das für ihn die Welt bedeutet…

Das Marvel-Universum ist groß. Sehr groß. Wirklich … ausgesprochen groß. Und zwar so groß (hab‘ ich groß schon erwähnt?), dass es sogar Wesen gibt, die gerne mal einen Planeten als kleinen Snack zwischendurch verputzen. Ein solcher Diät-Gegner ist Galactus, der nicht selten den Beinahmen „Weltenverschlinger“ verdient. Der ist übrigens auch groß.

Wer regelmäßig Comics liest, der ist die Superlative ja schon gewohnt. Seit ihrer Erfindung – oder vielmehr: Seit ihrer Massentauglichkeit – überschlagen sich die Ereignisse. Gleichzeitig werden die Stories wesentlich komplexer. Vorbei ist die Zeit, in der es ausreichte Verbrecher zu jagen; jetzt müssen immer gleich ganze Planeten, Galaxien oder Dimensionen gerettet werden.

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Rezension: Ms Marvel, Band 2

Vorwort

Ein glückliches Paar?
Ein glückliches Paar?

Ms Marvel ist witzig. Das nimmt ihr keiner. Das junge Mädchen aus New Jersey kämpft sich schlagfertig ihren Weg durch eine Teenager-gerechte Feindeswelt. Und das im doppelten Sinne – denn Ms Marvel ist nicht nur schnell mit einem Spruch sondern auch mit ihren Fertigkeiten bei der Hand.

Ich habe auch den zweiten Band gerne gelesen, wenn auch mit den gleichen Wermutstropfen wie beim letzten Mal…

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Rezension: Ms Marvel, Band 1

Vorwort

Jung und witzig: Die "neue" Ms Marvel
Jung und witzig: Die „neue“ Ms Marvel

Sie ist 16. Sie ist Muslima. Und sie entspricht so wenig dem gängigen Schema, dass sie schon wieder dem Schema entspricht: Ms. Marvel, eine der neuesten Figuren aus dem gleichnamigen Comic-Verlag.

Die jüngste Welle politischer Korrektheit, die über die Helden des Marvel-Universums hereingebrochen kam, ersetzte Thor durch eine Frau, Spiderman zumindest teilweise durch einen Latino, Cpt. Amerika durch einen Afroamerikaner und wird (zumindest verdichten sich zum Zeitpunkt der Rezension die Hinweise auf diese Entwicklung) auch Wolverine mit einer weiblichen Nachfolgerin beehren.

Freilich kann man über jede einzelne Entwicklung diskutieren – und diskutiert wurde eine Menge! – doch kann man eines festhalten: Besonders kreativ waren diese Veränderungen nicht. Sie waren einfach nur die Folge eines falsch verstandenen Diversitätsausbruchs (anders kann man das auf Grund des Umfangs kaum noch nennen), der sich selbstverständlich nur in der Welt gezeichneter Comic-Helden auswirkte; das wesentlich lukrativere Marvel Cinematic Universe (MCU) wurde davon „verschont“. Die Gründe liegen auf der Hand: das deutlich breitere Kino-Publikum würde derlei Veränderungen nicht so einfach hinnehmen. Oder zumindest wird das vermutet.

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