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Rezension: Geliebter Roboter

Kurze Geschichten –  nicht nur für SciFi-Fans

geliebterroboter
Im einheitlichen Design der Asimov-Kurzgeschichten-Bände bei Heyne sieht das ganze auch noch gut aus.

Er gilt als Großmeister der Science-Fiction: Isaac Asimov. Obwohl er ein großer Bewunderer der Wissenschaften war, und von den Technologien seiner Zeit unglaublich viel verstand, haben einige seiner Geschichten etwas ungewollt Dystopisches an sich. In diesem Band sind einige seiner interessantesten Kurzgeschichten versammelt.

Isaac Asimovs Liebe zu Robotern ist gemeinhin bekannt. Sie ist der Ausgangspunkt für einige seiner faszinierendsten Romane und Kurzgeschichten. Besonders hat es ihm dabei die Logik angetan, die zwangsläufig Grundlage für alle Entscheidungen sein muss, die ein Roboter trifft. Seine Ideen für den Bau der Roboter sind dabei ausgesprochen fortschrittlich – man darf nicht vergessen, dass diese zu seiner Zeit noch nicht einmal weit genug ausgereift waren um die einfachsten Fließband-Arbeiten zu übernehmen.

Als Erfinder des ‚Positronischen Gehirns‘ löste er die meisten technischen Schwierigkeiten wissenschaftlich genug um auch für heutige Verhältnisse noch spannend zu bleiben. Ich habe an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen, dass selbst Jahrzehnte später einige seiner Ideen aufgegriffen wurden (etwa in der ebenfalls ausgesprochen einflussreichen Fernsehserie ‚Star Trek: The Next Generation‘). Und doch ist es manchmal geradezu komisch, wie er sich die Zukunft ausmalt.

Trotzdem ist ‚Geliebter Roboter‘ eine Kurzgeschichtensammlung, die sich von vielen anderen des Autors unterscheidet. Vor allem, weil sie sich nicht ausschließlich um Roboter dreht – obwohl der Titel das vermuten lässt.

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Rezension: Die vielen Leben des Harry August

Round and round it goes

dievielenlebendesharryaugust
Das ausgesprochen gelungene Cover: Ewiger Kreis, und so…

Zeitreisen sind, in der Science Fiction, ein alter Hut. Oder ein neuer Hut. Je nachdem, ob man sich am Anfang oder am Ende einer Zeitschleife befindet und in welche Richtung man darauf unterwegs ist. Oder so. In ‚Die vielen Leben des Harry August‘ ist der Protagonist nur in eine Richtung unterwegs – und innerhalb seines eigenen Lebens. Das dafür mehrfach, ohne Zeitmaschine und sensationell gut geschrieben.

Es gibt viele Bücher, in denen sich alles um Zeitreisen dreht. Dass Zeitreisen selbst – zumindest unserem heutigen Verständnis von Raum und Zeit nach – nahezu unmöglich sind, ist für SciFi-Autoren bekanntlich kein Hindernis, sondern allenfalls ein Grund mehr sich eine Lösung zu überlegen die glaubhaft ist. Manchmal gehen sie aber auch einen ganz anderen Weg. Eine Abkürzung, sozusagen.

Indem sie diesen Aspekt einfach völlig unerklärt lassen nehmen sie einen großen Brocken potenzieller Erklärungsnot aus dem Rennen und überlassen das ‚wie‘ dem Leser und seiner Fantasie. Das funktioniert natürlich nicht immer.

In ‚Die vielen Leben des Harry August‘ funktioniert das. Und wie.

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Rezension: Eine kurze Geschichte der Zeit

Long Story short

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Das Universum ist verdammt groß. Warum eigentlich?

Die ‚kurze Geschichte der Zeit‘ ist eigentlich ein Klassiker der einschlägigen Literatur. Und Stephen Hawking jemand, der sich schon zu Lebzeiten einen Platz unter den größten Wissenschaftern unserer Zeit verdient hat. Dieses Buch gehört gelesen.

Dieses Buch ist so vollgestopft mit Informationen, dass man zeitweilig den Eindruck erhält, Stephen Hawking hätte einen Weg gefunden die Zeit zu komprimieren, die man zum Schreiben braucht.

Ich werde mich mit dieser Rezension deshalb besonders kurz fassen – schließlich tut Stephen Hawking das auch. 🙂

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Herzlich Willkommen in 2016, YouTube!

Irgendwie bin ich ja Social-Media-Abhängig. Ich weiß. Natürlich bin also auf YouTube vertreten. Weil ich aber in den letzten Wochen nicht dazu gekommen bin etwas zu posten (Weihnachtsgeschäft, Krankheit, Inventur) habe ich erst jetzt das Jahr gestartet.

Und zwar mit einem kleinen Video darüber, was ich in diesem Jahr vorhabe. 🙂

Das Taschenbuchjahr #1

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Ich habe diesen Monat ja schon ein oder zwei Bücher gelesen. Ok. 14. Wollte nur ‚mal angeben. 😀

Jedenfalls habe ich mich, wie Ihr vielleicht noch wisst, der Aktion ‚Das Jahr des Taschenbuchs‘ angeschlossen – und will deshalb hier mein erstes Beweisfoto posten.

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Mehr Information zum Jahr des Taschenbuchs gibt es hier.

Ich hab‘ dieses Buch (‚Geliebter Roboter‘) gekauft, weil ich ein großer Isaac Asimov – Fan bin. Der Mann hat so weit in die Zukunft geblickt wie sonst vielleicht allenfalls Stephen Hawking.

Das Format selbst passt auch wundervoll zu seinem Werk, denn das Taschenbuch und die liebe SciFi passen wirklich wunderbar zusammen (ganz anders als Fantasy-Bücher von J R R Tolkien). Das Design gefällt mir übrigens auch deshalb, weil es nahezu einheitlich ist, wenn es um die letzten (Neu-) Veröffentlichungen geht.

Einzig die Tatsache, dass es eine glatte Hochglanz-Oberfläche hat trübt ein wenig meine Begeisterung. Das liegt aber definitiv an meinen persönlichen Präferenzen und lässt sich eigentlich nicht weiter rechtfertigen. 🙂

Und Ihr? Habt Ihr auch schon angefangen Taschenbücher zu kaufen? Bevorzugt oder meidet Ihr dabei ein bestimmtes Design (wie ich etwa die glatte Oberfläche nicht besonders mag)? Lasst es mich wissen!

Rezension: Tagebuch der Apokalypse

Alles kein Problem

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Das Cover ist nicht gerade brillant. Und trotzdem vielleicht das Beste an diesem Buch.

Gleich vorweg: Es gibt Ausnahmen. Und trotzdem würde ich – läge es in meiner Macht – eine Regel aufstellen: Angehörige des US-Militärs sollten die Griffel von der Tastatur lassen. Ehrlich. Vor Allem, wenn sie vorhaben Zombie-Romane zu schreiben. Warum? Dieses Buch zeigt genügend Gründe auf.

Diese gibt es natürlich wie Sand am Meer – und einige der besten kommen tatsächlich aus den USA. Die Vielseitigkeit dieses Landes macht es als Bühne für große Katastrophen perfekt; wie man nicht zuletzt auch in der Zeitung lesen kann.

Wenn es um Fiktion geht, dann kann man getrost noch einen drauf setzen, denn jeder weiß, wie Amerikaner ticken. Zumindest jene in den Büchern. Und vielleicht ist es das, was dieses Buch so … langweilig macht? Ich weiß es nicht. Aber langweilig war es.

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