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Comic-Rezension: Vatersünden (Die Nacht der lebenden Toten #1)

Nie ganz weg

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Eines der stimmungsvollsten Bilder des Comics hat es ganz nach vorne geschafft.

Der Klassiker des Horror-Genres, George A. Romeros ‚Night of the living dead‘ ist so untot wie die gefährlichen Kreaturen in seinem Film selbst. Irgendwie hat er nie ganz die Bühne verlassen, zumindest starken Einfluss auf alle nachkommenden Werke gehabt.

Was liegt also näher, als diese Geschichte in entstaubter und sorgfältig restaurierter Form neu zu erzählen? Genau. Und deshalb gibt es den Comic-Band von Jean-Luc Istin auch.

Er hält sich dabei recht dicht an der inzwischen einige Male generalüberholten Geschichte, die George A Romero berühmt und Zombies im Horror-Genre unsterblich gemacht hat. Oder so. Für alle, die nicht genau wissen, warum der Film so wichtig war, hier die Kurzfassung: In diesem Film treten Zombies zum ersten Mal als echte Zombies auf. Bis zu diesem Zeitpunkt waren es eher die Guhle, die das Geschehen beherrschten. Der Unterschied zwischen beiden ist übrigens, dass Guhle zumeist durch Magie erschaffen werden und nicht tot sind. Zombies hingegen sind es – und vor allem dienen sie keinem bestimmten Zweck. Sie führen also keinen Plan aus, sondern sind einfach, was sie sind: Gefährlich.

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Rezension: Tot weil dumm (Zombies-Nechronologien #2)

Zombies

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Extrapunkte für den Titel: Tot weil dumm

Eine tolle Sache, wenn sich vermindert Lebende durch die Straßen einer Stadt schleppen und ihre potenzielle Beute den Post-Apokalypso tanzen lassen. Dass dieser auch im guten alten Europa grandios getanzt wird zeigt einmal mehr Olivier Peru.

Ich bin ein großer Fan der ganzen Reihe. Mich hatte Olivier Peru bereits mit der ZOMBIE-Serie gepackt, in der er einen gewissen Sinn für Ironie zum Fundament seiner Erzählungen gemacht hat. Auch in seiner Serie ‚Nechronologien‘ wanken Untote durch die Straßen – doch zeigt er keine Geschichte (oder Entwicklung) in epischer Breite wie etwa bei ‚The Walking Dead‘, sondern vielmehr Einzelschicksale.

Furchtbare Einzelschicksale, wohlgemerkt – denn in mancherlei Hinsicht lässt diese Reihe seine amerikanischen Pendants wie einen Kindergeburtstag aussehen.

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