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Rezension: Stolz und Vorurteil und Zombies

Disclaimer

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Nicht unbedingt mein Fall, auch wenn Zombies darin vorkommen…

Nein, dieses Buch ist nicht unbedingt neu. Allerdings kommt demnächst seine Verfilmung über uns – und deshalb dachte ich mir, ich lese es doch noch. Und sei’s auch nur, um zu entscheiden ob ich sie mir ansehen werde. ‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘ also. Ein Blick ins Buch.

Ich bin kein Fan von Jane Austen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich damit nicht alleine bin. Das nur vorweg – damit nachher niemand sagt, dass ich doch das Original lesen sollte, wenn ich mit dieser Variante des Themas nicht zufrieden bin. 😀

Und das bin ich nicht.

Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist aber vielleicht, dass ich schon mit Jane Austens ‚Stolz und Vorurteil‘ nicht viel anfangen konnte. Auch, wenn die literaturgeschichtliche Bedeutung (vor Allem in einschlägigen Kreisen) nicht bezweifelt werden darf, fand ich das Buch in erster Linie langweilig. Sorry. Mit Zombies wird’s aber auch nicht besser…

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Rezension: Tot weil dumm (Zombies-Nechronologien #2)

Zombies

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Extrapunkte für den Titel: Tot weil dumm

Eine tolle Sache, wenn sich vermindert Lebende durch die Straßen einer Stadt schleppen und ihre potenzielle Beute den Post-Apokalypso tanzen lassen. Dass dieser auch im guten alten Europa grandios getanzt wird zeigt einmal mehr Olivier Peru.

Ich bin ein großer Fan der ganzen Reihe. Mich hatte Olivier Peru bereits mit der ZOMBIE-Serie gepackt, in der er einen gewissen Sinn für Ironie zum Fundament seiner Erzählungen gemacht hat. Auch in seiner Serie ‚Nechronologien‘ wanken Untote durch die Straßen – doch zeigt er keine Geschichte (oder Entwicklung) in epischer Breite wie etwa bei ‚The Walking Dead‘, sondern vielmehr Einzelschicksale.

Furchtbare Einzelschicksale, wohlgemerkt – denn in mancherlei Hinsicht lässt diese Reihe seine amerikanischen Pendants wie einen Kindergeburtstag aussehen.

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Rezension: Das Lied des Eisdrachen

Vorwort

'Ardara und der Eisdrache' in neuem Gewand
‚Adara und der Eisdrache‘ in neuem Gewand

Ein Kinderbuch von einem Erfolgsautor, der für seine Brutalitäten genauso bekannt ist wie für seine gelegentlichen Überschreitungen von (oft zu engen) Grenzen. Aber kann jemand, der ‚Game of Thrones‘ erschafft, auch Kinderliteratur schreiben? Ich möchte hier eine Antwort geben.

George R R Martin, der ältere Herr mit Mütze, kann schreiben. Soweit so gut. Aber was heißt das?

Dass er mit seinen Büchern Erwachsene unterhalten kann, hat er mehrfach bewiesen. Science Fiction, Fantasy oder Superhelden-Stories: Wo der Mann mit Bart und prägnanter Mütze in die Tasten haut, da ist der Erfolg nicht weit.

Selbst, wenn er seitenlang über Mahlzeiten unter den schlimmsten Bedingungen schreibt vergeben wir ihn. Obwohl er unsere Helden sterben lässt wie ein gut platzierter Hieb mit der Fliegenklatsche lästige Insekten. Das alles wissen wir.

Aber wie sieht es mit seiner Kinderliteratur aus?

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Und nicht einmal der Regen fällt.

Farewell, Jeronimo

Ich will Euch nicht deprimieren. Aber heute möchte ich über etwas schreiben, das mich mitgenommen hat. Etwas, das mich berührt hat, weil das Bild hinter dem Bild so hässlich ist. Weil das, wofür es steht, nicht weniger ist als eine Warnung. Eine, die niemand hören will. Und ich schreibe es auf, weil ich nichts derartiges noch einmal erzählt bekommen oder erzählen können möchte.

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Eine Art Nachruf

Gewöhnlich sind einem Menschen, die mit sich selbst sprechen, suspekt. Gut, man hat sich ja daran gewöhnt, dass allerorten herumgelaufen wird, während man ein vom Ohr in die Jacke führendes Kabel bequatscht und dabei oft (scheinbar) unvermittelt zu Grinsen oder zu Fluchen anfängt. Dennoch: Das 21. Jahrhundert ist skurril.

Aber nicht nur Handy-Telephonieren mit Freisprecheinrichtungen bringt manche Zeitgenossen dazu Worte an die ahnungslose Luft vor ihnen zu richten, manchmal reichen dazu schon ältere Damen aus, die offenbar recht häufig alleine auf das Vergehen von Zeit warten.

Eine meiner liebsten Kundinnen hatte diese Angewohnheit. Sie sprach stets mit sich selbst. Aber davon erst später mehr.

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