Schlagwort-Archive: Roman

Diese 5 Fehler machen Romanfiguren unglaubwürdig…

Warum das Ganze, verdammt?

papercamera2016-03-08-14-53-13.jpg
Bei Lesen ist ein Facepalm hinderlich. Mehrfach.

Die besten Geschichten werden von ihren Figuren getragen. Selbst der spannendste Plot hilft nichts, wenn die Protagonisten so interessant wie zwölf Sorten Asche sind. Was sind aber die nervigsten Design-Fehler, die oft selbst gefeierten Autoren unterlaufen? Hier meine persönliche Top-5.

Ich will mich hier nicht als den absoluten Experten aufspielen. Das bin ich nicht. Zumindest nicht, wenn es darum geht ein Buch zu schreiben. Aber was das Lesen von Büchern angeht, kann ich durchaus mit ein wenig Erfahrung aufwarten. Letztes Jahr habe ich über 100 Bücher gelesen, einen Mix aus unglaublich willkürlich zusammengewürfelten Genres und Stilen.

Jeder Autor ist anders, sieht man einmal von Stil-Imitatoren und dergleichen ab. Letztlich ist aber wichtig, dass wir eine Geschichte nicht nur gut sondern packend finden. Wie das zustande kommt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – und ich will ja nicht behaupten sie alle zu kennen.

Aber was Romanfiguren anlangt, gibt es einige Fehler, die ich überhaupt nicht leiden kann. Hier möchte ich meine persönliche „Top 5“ der Charakterfehler aufstellen.

Diese 5 Fehler machen Romanfiguren unglaubwürdig… weiterlesen

Advertisements

Rezension: Stolz und Vorurteil und Zombies

Disclaimer

stolzundvorurteilundzombies.jpg
Nicht unbedingt mein Fall, auch wenn Zombies darin vorkommen…

Nein, dieses Buch ist nicht unbedingt neu. Allerdings kommt demnächst seine Verfilmung über uns – und deshalb dachte ich mir, ich lese es doch noch. Und sei’s auch nur, um zu entscheiden ob ich sie mir ansehen werde. ‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘ also. Ein Blick ins Buch.

Ich bin kein Fan von Jane Austen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich damit nicht alleine bin. Das nur vorweg – damit nachher niemand sagt, dass ich doch das Original lesen sollte, wenn ich mit dieser Variante des Themas nicht zufrieden bin. 😀

Und das bin ich nicht.

Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist aber vielleicht, dass ich schon mit Jane Austens ‚Stolz und Vorurteil‘ nicht viel anfangen konnte. Auch, wenn die literaturgeschichtliche Bedeutung (vor Allem in einschlägigen Kreisen) nicht bezweifelt werden darf, fand ich das Buch in erster Linie langweilig. Sorry. Mit Zombies wird’s aber auch nicht besser…

Rezension: Stolz und Vorurteil und Zombies weiterlesen

Rezension: Unter Toten 1

Ein gewagtes Unternehmen…

Unter Toten 1 von DJ Molles
Das Cover ist Programm.

Amerikaner haben für (oder gegen) alles einen Plan. Ehrlich. Auch für den Fall, dass die Zivilisation, so wie sie sich selbst gerne sähe, zusammenbricht. Sobald die US-Regierung, das Militär und die zivilen Behörden Gefahr laufen die Kontrolle zu verlieren, tritt eine ganz besondere Einheit (verborgen) in Aktion.

Eigentlich ist es ja das Gegenteil einer ‚Einheit‘, denn dieser Haufen Soldaten ist über das ganze Land verstreut. In jedem Bundesstaat sitzt ein einzelnes Mitglied dieses Teams und wartet. Denn wann auch immer große Gefahr droht werden diese Soldaten in Bunker geschickt, wo sie eine ganze Weile auf ihren Einsatz warten. Es gibt zwei mögliche Ausgänge dieser Aktion: Entweder es gibt Entwarnung, dann dürfen sie wieder an die Oberfläche und weiter harmlose Hausbesitzer in unscheinbaren Wohngegenden spielen. Oder aber, der Ernstfall tritt ein.

Meist handelt es sich bei ihren Bunker-Besuchen nur um kurzfristige Aufenthalte, und sie werden wieder an die frische Luft gelassen. Diesmal jedoch nicht.

Rezension: Unter Toten 1 weiterlesen

Rezension: Die vielen Leben des Harry August

Round and round it goes

dievielenlebendesharryaugust
Das ausgesprochen gelungene Cover: Ewiger Kreis, und so…

Zeitreisen sind, in der Science Fiction, ein alter Hut. Oder ein neuer Hut. Je nachdem, ob man sich am Anfang oder am Ende einer Zeitschleife befindet und in welche Richtung man darauf unterwegs ist. Oder so. In ‚Die vielen Leben des Harry August‘ ist der Protagonist nur in eine Richtung unterwegs – und innerhalb seines eigenen Lebens. Das dafür mehrfach, ohne Zeitmaschine und sensationell gut geschrieben.

Es gibt viele Bücher, in denen sich alles um Zeitreisen dreht. Dass Zeitreisen selbst – zumindest unserem heutigen Verständnis von Raum und Zeit nach – nahezu unmöglich sind, ist für SciFi-Autoren bekanntlich kein Hindernis, sondern allenfalls ein Grund mehr sich eine Lösung zu überlegen die glaubhaft ist. Manchmal gehen sie aber auch einen ganz anderen Weg. Eine Abkürzung, sozusagen.

Indem sie diesen Aspekt einfach völlig unerklärt lassen nehmen sie einen großen Brocken potenzieller Erklärungsnot aus dem Rennen und überlassen das ‚wie‘ dem Leser und seiner Fantasie. Das funktioniert natürlich nicht immer.

In ‚Die vielen Leben des Harry August‘ funktioniert das. Und wie.

Rezension: Die vielen Leben des Harry August weiterlesen

Das Taschenbuchjahr #1

20160117_212036.jpg

Ich habe diesen Monat ja schon ein oder zwei Bücher gelesen. Ok. 14. Wollte nur ‚mal angeben. 😀

Jedenfalls habe ich mich, wie Ihr vielleicht noch wisst, der Aktion ‚Das Jahr des Taschenbuchs‘ angeschlossen – und will deshalb hier mein erstes Beweisfoto posten.

Header_Jahr_des_Taschenbuchs
Mehr Information zum Jahr des Taschenbuchs gibt es hier.

Ich hab‘ dieses Buch (‚Geliebter Roboter‘) gekauft, weil ich ein großer Isaac Asimov – Fan bin. Der Mann hat so weit in die Zukunft geblickt wie sonst vielleicht allenfalls Stephen Hawking.

Das Format selbst passt auch wundervoll zu seinem Werk, denn das Taschenbuch und die liebe SciFi passen wirklich wunderbar zusammen (ganz anders als Fantasy-Bücher von J R R Tolkien). Das Design gefällt mir übrigens auch deshalb, weil es nahezu einheitlich ist, wenn es um die letzten (Neu-) Veröffentlichungen geht.

Einzig die Tatsache, dass es eine glatte Hochglanz-Oberfläche hat trübt ein wenig meine Begeisterung. Das liegt aber definitiv an meinen persönlichen Präferenzen und lässt sich eigentlich nicht weiter rechtfertigen. 🙂

Und Ihr? Habt Ihr auch schon angefangen Taschenbücher zu kaufen? Bevorzugt oder meidet Ihr dabei ein bestimmtes Design (wie ich etwa die glatte Oberfläche nicht besonders mag)? Lasst es mich wissen!

Rezension: Tagebuch der Apokalypse

Alles kein Problem

tagebuchderapokalypse
Das Cover ist nicht gerade brillant. Und trotzdem vielleicht das Beste an diesem Buch.

Gleich vorweg: Es gibt Ausnahmen. Und trotzdem würde ich – läge es in meiner Macht – eine Regel aufstellen: Angehörige des US-Militärs sollten die Griffel von der Tastatur lassen. Ehrlich. Vor Allem, wenn sie vorhaben Zombie-Romane zu schreiben. Warum? Dieses Buch zeigt genügend Gründe auf.

Diese gibt es natürlich wie Sand am Meer – und einige der besten kommen tatsächlich aus den USA. Die Vielseitigkeit dieses Landes macht es als Bühne für große Katastrophen perfekt; wie man nicht zuletzt auch in der Zeitung lesen kann.

Wenn es um Fiktion geht, dann kann man getrost noch einen drauf setzen, denn jeder weiß, wie Amerikaner ticken. Zumindest jene in den Büchern. Und vielleicht ist es das, was dieses Buch so … langweilig macht? Ich weiß es nicht. Aber langweilig war es.

Rezension: Tagebuch der Apokalypse weiterlesen