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Rezension: Das Erbe von Berun (Blausteinkriege #1)

Die Bedeutung von ‚Blau machen‘

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Das Cover kann jedenfalls überzeugen.

Tolkiens ‚Herr der Ringe‘ ist unerreicht. Zumindest von anderen. Die Blausteinkriege bieten zwar keine epische Bühne und auch keine derart mitreißende, die Jahrzehnte wohl überdauernde Geschichte – dafür aber einige recht kreative Einfälle, die dieses Schiff durchaus noch Fahrt aufnehmen lassen könnten.

Finger weg von Drogen! Ich sage das nur, weil ich nicht will, dass Euch das gleiche passiert wie der von T und S Orgel geschaffenen Welt – die zerbricht nämlich geradezu am Konsum von Blaustein. Was das ist? Na … ‚Zeug‘ eben. Eigentlich nicht viel anders als Pfefferminzbonbons und Ecstasy (für die jüngeren unter Euch: Das war einmal eine Party-Droge) gemischt.

Oh … und bei manchen weckt Blaustein außerdem verborgene Kräfte. Und ich meine damit nicht das Tanzen (für die jüngeren unter Euch: Damit ist mein Ecstasy-Witz abgeschlossen). 😉

Der Einstieg in die Welt deren Namen ich entweder gar nicht kenne oder verschlafen habe erfolgt ziemlich radikal: Wir werden Zeuge, wie zwei Blaustein-Sammler im globalen Süden brutal von Mutter Natur zu- bzw. hingerichtet werden. Damit ist auf den ersten Seiten gleich klar, dass mit der fantastischen Fauna nicht gut Blaustein-Essen ist. Kirschen. Wie auch immer.

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Rezension: Das Lied des Eisdrachen

Vorwort

'Ardara und der Eisdrache' in neuem Gewand
‚Adara und der Eisdrache‘ in neuem Gewand

Ein Kinderbuch von einem Erfolgsautor, der für seine Brutalitäten genauso bekannt ist wie für seine gelegentlichen Überschreitungen von (oft zu engen) Grenzen. Aber kann jemand, der ‚Game of Thrones‘ erschafft, auch Kinderliteratur schreiben? Ich möchte hier eine Antwort geben.

George R R Martin, der ältere Herr mit Mütze, kann schreiben. Soweit so gut. Aber was heißt das?

Dass er mit seinen Büchern Erwachsene unterhalten kann, hat er mehrfach bewiesen. Science Fiction, Fantasy oder Superhelden-Stories: Wo der Mann mit Bart und prägnanter Mütze in die Tasten haut, da ist der Erfolg nicht weit.

Selbst, wenn er seitenlang über Mahlzeiten unter den schlimmsten Bedingungen schreibt vergeben wir ihn. Obwohl er unsere Helden sterben lässt wie ein gut platzierter Hieb mit der Fliegenklatsche lästige Insekten. Das alles wissen wir.

Aber wie sieht es mit seiner Kinderliteratur aus?

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