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Rezension: Der Palast der Meere (Waringham #5)

Die Buchstaben-Suppe

derpalastdermeere
Die Farbwahl des Covers passt. Merkwürdiger Weise.

Bei vielen Autoren ist es so: Kennst Du ein Buch, kennst Du sie alle. Mal wechselt vielleicht die Szenerie, mal wechseln die Protagonisten ihr Geschlecht – aber in Wirklichkeit handelt es sich um verschiedene Inkarnationen der gleichen, abgedroschenen Stories. Ziemlich ähnlich könnte man auch ein Buch von Rebecca Gablé Rezensieren.

Ziemlich ähnlich, sagte ich. Allerdings keinesfalls gleich. Denn was bei anderen Autoren wie fehlender Pep wirkt, ist bei Gablé das Salz in der Suppe.

Und obwohl sich so vieles ähnelt, liest sich ‚der Palast der Meere‘ nicht mehr, wie das erste Waringham-Buch. Zu viel Wasser ist seither die Themse hinunter gelaufen. Die Zeiten ändern sich eben. Und mit ihnen die Waringhams.

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Ayla und das Tal der Pferde

Ayla und das Tal der PferdeAuf die erste Hälfte des Buches will ich nicht näher eingehen. In jedem anderen Roman wäre sie wohl als kleine Vorgeschichte realisiert worden – im Fall von Ayla und dem Tal der Pferde hingegen wurde sie eben bis zum Erbrechen gestreckt.

Nichts desto trotz erfährt man auch in diesem Roman endlich ein wenig über das Zusammenspiel zwischen Neandertalern und Homo Sapiens. Wenn Ayla, die in ‚Ayla und der Clan des Bären‚ als kleines Mädchen von einem Neandertaler-Clan gefunden und aufgezogen wurde, auf Jondalar, der lange vor diesem ‚Clash of cultures‘ mit seinem Bruder Thonolan losgezogen war um die Welt zu erkunden.

Da das Buch weniger Handlung als Faktenwissen bietet, lasse ich auch den Rest des Inhalts weg. Kurzum: Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die gerne mehr über das Leben der ersten Menschen erführen. Allen anderen möchte ich es eher als Einschlafhilfe verschreiben.

PS: Manche Leute schaffen es, dass erotische Szenen weit länger dauern, als der längste vermutlich jemals praktizierte Akt selbst. 😉