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Diese 5 Fehler machen Romanfiguren unglaubwürdig…

Warum das Ganze, verdammt?

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Bei Lesen ist ein Facepalm hinderlich. Mehrfach.

Die besten Geschichten werden von ihren Figuren getragen. Selbst der spannendste Plot hilft nichts, wenn die Protagonisten so interessant wie zwölf Sorten Asche sind. Was sind aber die nervigsten Design-Fehler, die oft selbst gefeierten Autoren unterlaufen? Hier meine persönliche Top-5.

Ich will mich hier nicht als den absoluten Experten aufspielen. Das bin ich nicht. Zumindest nicht, wenn es darum geht ein Buch zu schreiben. Aber was das Lesen von Büchern angeht, kann ich durchaus mit ein wenig Erfahrung aufwarten. Letztes Jahr habe ich über 100 Bücher gelesen, einen Mix aus unglaublich willkürlich zusammengewürfelten Genres und Stilen.

Jeder Autor ist anders, sieht man einmal von Stil-Imitatoren und dergleichen ab. Letztlich ist aber wichtig, dass wir eine Geschichte nicht nur gut sondern packend finden. Wie das zustande kommt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – und ich will ja nicht behaupten sie alle zu kennen.

Aber was Romanfiguren anlangt, gibt es einige Fehler, die ich überhaupt nicht leiden kann. Hier möchte ich meine persönliche „Top 5“ der Charakterfehler aufstellen.

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Rezension: Der Palast der Meere (Waringham #5)

Die Buchstaben-Suppe

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Die Farbwahl des Covers passt. Merkwürdiger Weise.

Bei vielen Autoren ist es so: Kennst Du ein Buch, kennst Du sie alle. Mal wechselt vielleicht die Szenerie, mal wechseln die Protagonisten ihr Geschlecht – aber in Wirklichkeit handelt es sich um verschiedene Inkarnationen der gleichen, abgedroschenen Stories. Ziemlich ähnlich könnte man auch ein Buch von Rebecca Gablé Rezensieren.

Ziemlich ähnlich, sagte ich. Allerdings keinesfalls gleich. Denn was bei anderen Autoren wie fehlender Pep wirkt, ist bei Gablé das Salz in der Suppe.

Und obwohl sich so vieles ähnelt, liest sich ‚der Palast der Meere‘ nicht mehr, wie das erste Waringham-Buch. Zu viel Wasser ist seither die Themse hinunter gelaufen. Die Zeiten ändern sich eben. Und mit ihnen die Waringhams.

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Als Urmensch…

Als Urmensch...

…sähe ich wohl so aus.

Das Photo stammt übrigens aus dem Naturhistorischen Museum in Wien, aus der neuen Anthropologie. :mrgreen:

Ayla und das Tal der Pferde

Ayla und das Tal der PferdeAuf die erste Hälfte des Buches will ich nicht näher eingehen. In jedem anderen Roman wäre sie wohl als kleine Vorgeschichte realisiert worden – im Fall von Ayla und dem Tal der Pferde hingegen wurde sie eben bis zum Erbrechen gestreckt.

Nichts desto trotz erfährt man auch in diesem Roman endlich ein wenig über das Zusammenspiel zwischen Neandertalern und Homo Sapiens. Wenn Ayla, die in ‚Ayla und der Clan des Bären‚ als kleines Mädchen von einem Neandertaler-Clan gefunden und aufgezogen wurde, auf Jondalar, der lange vor diesem ‚Clash of cultures‘ mit seinem Bruder Thonolan losgezogen war um die Welt zu erkunden.

Da das Buch weniger Handlung als Faktenwissen bietet, lasse ich auch den Rest des Inhalts weg. Kurzum: Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die gerne mehr über das Leben der ersten Menschen erführen. Allen anderen möchte ich es eher als Einschlafhilfe verschreiben.

PS: Manche Leute schaffen es, dass erotische Szenen weit länger dauern, als der längste vermutlich jemals praktizierte Akt selbst. 😉