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Rezension: Stolz und Vorurteil und Zombies

Disclaimer

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Nicht unbedingt mein Fall, auch wenn Zombies darin vorkommen…

Nein, dieses Buch ist nicht unbedingt neu. Allerdings kommt demnächst seine Verfilmung über uns – und deshalb dachte ich mir, ich lese es doch noch. Und sei’s auch nur, um zu entscheiden ob ich sie mir ansehen werde. ‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘ also. Ein Blick ins Buch.

Ich bin kein Fan von Jane Austen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich damit nicht alleine bin. Das nur vorweg – damit nachher niemand sagt, dass ich doch das Original lesen sollte, wenn ich mit dieser Variante des Themas nicht zufrieden bin. 😀

Und das bin ich nicht.

Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist aber vielleicht, dass ich schon mit Jane Austens ‚Stolz und Vorurteil‘ nicht viel anfangen konnte. Auch, wenn die literaturgeschichtliche Bedeutung (vor Allem in einschlägigen Kreisen) nicht bezweifelt werden darf, fand ich das Buch in erster Linie langweilig. Sorry. Mit Zombies wird’s aber auch nicht besser…

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Rezension: Das Erbe von Berun (Blausteinkriege #1)

Die Bedeutung von ‚Blau machen‘

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Das Cover kann jedenfalls überzeugen.

Tolkiens ‚Herr der Ringe‘ ist unerreicht. Zumindest von anderen. Die Blausteinkriege bieten zwar keine epische Bühne und auch keine derart mitreißende, die Jahrzehnte wohl überdauernde Geschichte – dafür aber einige recht kreative Einfälle, die dieses Schiff durchaus noch Fahrt aufnehmen lassen könnten.

Finger weg von Drogen! Ich sage das nur, weil ich nicht will, dass Euch das gleiche passiert wie der von T und S Orgel geschaffenen Welt – die zerbricht nämlich geradezu am Konsum von Blaustein. Was das ist? Na … ‚Zeug‘ eben. Eigentlich nicht viel anders als Pfefferminzbonbons und Ecstasy (für die jüngeren unter Euch: Das war einmal eine Party-Droge) gemischt.

Oh … und bei manchen weckt Blaustein außerdem verborgene Kräfte. Und ich meine damit nicht das Tanzen (für die jüngeren unter Euch: Damit ist mein Ecstasy-Witz abgeschlossen). 😉

Der Einstieg in die Welt deren Namen ich entweder gar nicht kenne oder verschlafen habe erfolgt ziemlich radikal: Wir werden Zeuge, wie zwei Blaustein-Sammler im globalen Süden brutal von Mutter Natur zu- bzw. hingerichtet werden. Damit ist auf den ersten Seiten gleich klar, dass mit der fantastischen Fauna nicht gut Blaustein-Essen ist. Kirschen. Wie auch immer.

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Rezension: Aera – Die Rückkehr der Götter

Es ist alles göttlich, was glänzt

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Für manche Bücher seh ich rot.

Manche Ideen klingen eben besser als sie umgesetzt werden können. Und das ist schade – in diesem Fall ganz besonders.

Die Idee klang wirklich ansprechend. Wirklich. Also ich meine … so richtig. Stellt Euch vor, Ihr lest einen typischen Asterix-Band. Der kleine Gallier – Ihr erinnert Euch? Wann immer er sich nicht mehr auskannte lief sein Gesicht rot an, seine Helm-Flügel legten sich nach hinten und er brüllte etwas ähnliches wie: „Beim Teutates – jetzt habe ich aber genug von dem Unfug.“.

Tja. Und jetzt kommt der Dreh: In ‚AERA‘ würde dieser Spruch tatsächlich Sinn ergeben, selbst wenn er von einem heutigen Franzosen dem nächsten Römer entgegen gebrüllt würde.

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Rezension: Silber – Das dritte Buch der Träume

Eine Medaille hat zwei Seiten

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Ein glitzerndes Cover? Echt jetzt…

Der dritte Teil der Silber-Trilogie wird gemeinhin als schwächstes Glied der Kette gesehen. Das stimmt auch. Kann man das Buch trotzdem toll finden?

Manche Leute hören sich gerne reden. Das kann furchtbar sein – muss es aber nicht, denn unter ihnen gibt es auch solche, die das gut können. Sie sind witzig, eloquent und versprühen einen bestimmten Charme – genau wie Liv Silber.

Bevor ich eine Rezension schreibe lese ich mir noch einmal die Notizen anderer zu einem Buch durch. Und kaum je ist das Urteil so durchwachsen wie beim dritten Teil der Silber-Reihe. Die einen finden ihn toll – die anderen völlig daneben. Um aber zu verstehen wieso beide Fraktionen (wenn ich es denn einmal so nennen darf) recht haben, muss man nicht einen sondern eher mehrere Blicke auf den Inhalt werfen. Und das möchte ich hier tun.

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Rezension: Zeitfuge

Countdown läuft…

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Sullivans Vision der Zukunft ist fantasy-voll.

Michael J. Sullivan schreibt eigentlich keine Science-Fiction. Er schreibt Fantasy. Gut … das zeigt sich auch bei ‚Zeitfuge‘. Dass das aber nicht unbedingt schlecht ist, zeigt er uns.

Stellt Euch vor, Ihr könntet mit einer Rakete quasi eine ‚Runde um den Block‘ drehen. Mit Lichtgeschwindigkeit. Muss nicht besonders weit hinaus gehen, damit ihr einen Effekt spürt. Oder viel mehr: Damit Ihr die Folgen seht.

Denn eine Rückkehr zu Erde würde sehr bald eines zeigen. Falten auf den Gesichtern Eurer Kinder – und einige vertraute Gesichter weniger.

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Rezension: Silber – Das zweite Buch der Träume

Super-Sinn

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Der Dämon ist tot. Lange lebe der Dämon.

Der zweite Band der Silber-Reihe tritt ein schweres Erbe an. Denn den jugendlich-flotten Ton einer Liv Silber beizubehalten ist sicherlich gar nicht so einfach. Trotzdem ist es grandios gelungen.

In der Nacht bin ich ein Superheld. Ja, das passiert schonmal. Das Dumme daran ist natürlich, dass mein Traum-Dasein als Superheld zu nichts taugt: Ich rette niemanden wirklich, entwickle dabei keine stringenten Plots, die ich später verfilmen könnte – und außerdem würde ich davon nur wohldosiert erzählen.

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