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Comic-Rezension: Mandys Dämonen (Die Nacht der lebenden Toten #2)

Der Wunsch ist da…

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Das Cover zeigt eine der besten Zeichnungen im Buch.

„The Night of the Living Dead“ ist ein echter Klassiker, der das Zombie-Genre revolutioniert hat. Mit der Comic-Adaption von Jean-Luc Istin sollte der Stoff neu in Szene ge- und unser Zeitalter versetzt werden. Der WUNSCH das toll zu finden ist da. Es gelingt mir nur nicht.

Schon der erste Teil der neuen Comic-Reihe, erschienen im von mir geliebten Splitter-Verlag, war nicht der große Renner. Zu unausgewogen waren vor allem die neu hinzugefügten Elemente und zu uninspiriert der zeichnerische Stil.

Auch der zweite Teil der Comic-Adaption von „Die Nacht der Lebenden Toten“ protzt nicht gerade mit unglaublich innovativem Material. Über den Zeichenstil kann man bestenfalls sagen, dass er ’souverän‘ ist – aber das war auch schon im ersten Teil der Fall. Man merkt eben, dass mit Elia Bonetti kein Anfänger am Werk ist, sondern ein routinierter Profi. Auch Comic-Gigant Marvel nimmt seine Dienste immer wieder gerne in Anspruch. Vielleicht ist es auch einfach nur eine Frage des Geschmacks und Ihr denkt ganz anders darüber – ich jedenfalls werde wohl nie sein größter Fan werden.

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Comic-Rezension: Vatersünden (Die Nacht der lebenden Toten #1)

Nie ganz weg

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Eines der stimmungsvollsten Bilder des Comics hat es ganz nach vorne geschafft.

Der Klassiker des Horror-Genres, George A. Romeros ‚Night of the living dead‘ ist so untot wie die gefährlichen Kreaturen in seinem Film selbst. Irgendwie hat er nie ganz die Bühne verlassen, zumindest starken Einfluss auf alle nachkommenden Werke gehabt.

Was liegt also näher, als diese Geschichte in entstaubter und sorgfältig restaurierter Form neu zu erzählen? Genau. Und deshalb gibt es den Comic-Band von Jean-Luc Istin auch.

Er hält sich dabei recht dicht an der inzwischen einige Male generalüberholten Geschichte, die George A Romero berühmt und Zombies im Horror-Genre unsterblich gemacht hat. Oder so. Für alle, die nicht genau wissen, warum der Film so wichtig war, hier die Kurzfassung: In diesem Film treten Zombies zum ersten Mal als echte Zombies auf. Bis zu diesem Zeitpunkt waren es eher die Guhle, die das Geschehen beherrschten. Der Unterschied zwischen beiden ist übrigens, dass Guhle zumeist durch Magie erschaffen werden und nicht tot sind. Zombies hingegen sind es – und vor allem dienen sie keinem bestimmten Zweck. Sie führen also keinen Plan aus, sondern sind einfach, was sie sind: Gefährlich.

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[Nerdstuff #2] – Vienna ComicCon

So war’s…

Nicht alles, was von noch weiter westlich kommt, glänzt. In diesem Fall möchte ich ein wenig Feedback über die Vienna ComicCon loswerden.

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr die Vienna ComicCon statt. Zum Unterschied von anderen lokalen Veranstaltungen, wie etwa der Vienna Comix, wird sie von einem amerikanischen Unternehmen aufgezogen, das reichlich Erfahrung damit hat.

Ich war jedenfalls dort und muss zugeben, dass ich mir vielleicht mehr davon erhofft hatte. Warum? Das erzähle ich Euch in diesem kurzen Video. 🙂

Rezension: Tot weil dumm (Zombies-Nechronologien #2)

Zombies

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Extrapunkte für den Titel: Tot weil dumm

Eine tolle Sache, wenn sich vermindert Lebende durch die Straßen einer Stadt schleppen und ihre potenzielle Beute den Post-Apokalypso tanzen lassen. Dass dieser auch im guten alten Europa grandios getanzt wird zeigt einmal mehr Olivier Peru.

Ich bin ein großer Fan der ganzen Reihe. Mich hatte Olivier Peru bereits mit der ZOMBIE-Serie gepackt, in der er einen gewissen Sinn für Ironie zum Fundament seiner Erzählungen gemacht hat. Auch in seiner Serie ‚Nechronologien‘ wanken Untote durch die Straßen – doch zeigt er keine Geschichte (oder Entwicklung) in epischer Breite wie etwa bei ‚The Walking Dead‘, sondern vielmehr Einzelschicksale.

Furchtbare Einzelschicksale, wohlgemerkt – denn in mancherlei Hinsicht lässt diese Reihe seine amerikanischen Pendants wie einen Kindergeburtstag aussehen.

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Special: Horrorktober 2015

Halloween steht vor der Tür!

Der vielleicht beste Ami-Export: Halloween! :D
Der vielleicht beste Ami-Export: Halloween! 😀

Na? Das große Grusel-Fest ist nur noch wenige Tage entfernt. Was lest Ihr denn, um Euch so richtig in Stimmung zu bringen? Wer jedenfalls noch keinen Plan hat, dem möchte ich gerne ein paar Tipps mit auf dem Weg zur Buchhandlung geben. Dabei habe ich darauf geachtet, dass von der Kurzgeschichte über den Comic bis hin zum Roman (-Reihe) alles gut durchgemischt ist.

Außerdem müsst Ihr, wenn Ihr wollt, noch nicht einmal den Text lesen. Nein. Ich hab‘ ihn Euch auch in Video-Form gepackt. Mit meinem Gesicht (auch) in Großaufnahme – damit Ihr schon einmal mit dem Gruseln anfangen könnt.

Also keine Ausreden, bitte! 🙂

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ComicRezension: Silver Surfer – Ein Brett für Zwei

Vorwort: Ziemlich groß, das Ganze…

Silver Surfer und das Brett, das für ihn die Welt bedeutet...
Silver Surfer und das Brett, das für ihn die Welt bedeutet…

Das Marvel-Universum ist groß. Sehr groß. Wirklich … ausgesprochen groß. Und zwar so groß (hab‘ ich groß schon erwähnt?), dass es sogar Wesen gibt, die gerne mal einen Planeten als kleinen Snack zwischendurch verputzen. Ein solcher Diät-Gegner ist Galactus, der nicht selten den Beinahmen „Weltenverschlinger“ verdient. Der ist übrigens auch groß.

Wer regelmäßig Comics liest, der ist die Superlative ja schon gewohnt. Seit ihrer Erfindung – oder vielmehr: Seit ihrer Massentauglichkeit – überschlagen sich die Ereignisse. Gleichzeitig werden die Stories wesentlich komplexer. Vorbei ist die Zeit, in der es ausreichte Verbrecher zu jagen; jetzt müssen immer gleich ganze Planeten, Galaxien oder Dimensionen gerettet werden.

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