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Rezension: Das Känguru-Manifest

Das Cover des Känguru-Manifests
Das Känguru-Manifest von Marc-Uwe Kling

Lest! 🙂

Wenn Marc-Uwe Kling sein politisch weniger als inkorrektes Känguru auf die Menschheit los lässt, muss selbst der größte Politik-Muffel zugeben, dass sich linke Ansichten nie besser haben transportieren lassen.

Mit seinen stets verfügbaren roten Boxhandschuhen (verbal und physisch) übersteht es Angriffe von Nazis, kapitalistischen Unterdrückern, Bankern und der Realität auf der Straße oft nur knapp. Sein unerschütterliches Nervenkostüm nimmt dabei zwar nicht den geringsten Schaden, das Zwerchfell des Lesers (oder in diesem Fall auch sehr empfehlenswert: Die Rolle des Hörers!) hingegen wird stark beansprucht.

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Das Obst des Jahres ist ein Mann

Stell Dir vor es ist Eltern, und keiner denkt mit

TheLastCandyCane

Jubel, Trubel und das völlig entnervende Geräusch miteinander über belanglosen Firlefanz streitender Verwandter erfüllte den Verkaufsraum unserer Buchhandlung. Kleine Kinder verteilten von Candy-Canes zuckrigen Sabber nach einem erstaunlich unregelmäßigen Muster auf dem Boden, ältere Damen unterhielten sich über Literatur die sie nicht verstanden und eine Reihe verzweifelter Ehemänner fragten nach Frauenliteratur. Für die Mütter ihrer Frauen.

Ein weihnachtliches Abenteuer mit Kopfschüttel-Potenzial.

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Wo verbringt der Buchhändler seine Freizeit?

Wo verbringt der Buchhändler seine Freizeit?

Das Foto spricht ja wohl Bände, ne? Und dieses Sprichwort ebenfalls. 😉

Und was macht Ihr so, in Eurer Freizeit?

Skandinavien?

»Skandinavien? Das ist doch unten in Italien.«

Eine Praktikantin (13), vor dem Regal mit den skandinavischen Krimis. Mit einem Buch in der Hand, das sie aus dem Regal genommen hat. „Der Bestseller aus Schweden“, stand groß darauf.

Musik und Buch

Musik und Buch

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so ist – bei mir sind Songs, die ich während der Lektüre eines bestimmten Buchs mehrfach gehört habe – und das Buch selbst untrennbar miteinander verbunden.

Das führt zu grotesken Situationen. Zum Beispiel dann, wenn ich eigentlich schöne Songs (also solche, die mir gefallen) höre und plötzlich Beklemmungen bekomme, weil ich sie zu „1984“ gehört habe. :mrgreen:

Wie ist das bei Euch? Ähnlich?

Buchblogstock. Phase I.

Krimiwand

Ich bekomme ja nicht oft solche Stöckchen, was vermutlich besser für alle Beteiligten ist. Aber weil ich diesmal eines zugeworfen bekam, werde ich es natürlich so gut abortieren, wie ich mir das von meinem Hund erwartet hätte, als ich ihn noch nicht gut genug kannte.

Die Regeln verlangen von mir, dass ich es beantworte, mir anschließend zehn eigene Fragen ausdenke und es dann weiter werfe. Fein. Hier mal Phase I – der Rest folgt. :mrgreen:

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