Liebster-Award

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Vorwort: Die Beule

Download (2)Was dreht sich durch den Äther und trifft unvorbereitete Blogs? Genau. Awards und Blogstöckchen. Und eine Mischung aus beidem hat mich vor kurzem erwischt. Während ich also die virtuelle Beule am Hinterkopf reibe, bedanke ich mich recht herzlich bei alexandrakloeckner, die dieses Konglomerat hinterher geschmissen hat. 😉

Eigentlich passen ja Stöckchen und dergleichen nicht ganz zu meinem Konzept. Allerdings: Wer einen Blog führt, der neigt ohnehin zu einem gewissen mentalen Exhibitionismus. Und weil ich mich doch sehr darüber freue bedacht worden zu sein (Aua!), werde ich die 10 Fragen selbstverständlich gerne beantworten!

Auf das Nominieren weiterer Blogs werde ich allerdings verzichten. Ich hoffe, man sieht mir das nach. Dafür verspreche ich, dass ich beizeiten eine ausführliche Parade veranstalten werde. Blog-Parade, versteht sich.

:mrgreen:

Zur Sache!

  1. Kaffee oder Tee?
    Cola Light. Aber wenn es schon etwas warmes sein muss, dann wähle ich tendenziell Tee. 🙂
  2. Zu welcher Tageszeit verfasst Du Deine Blogbeiträge am liebsten? Und Wo? (Bahn, Bett ….?)
    Ich erstelle meine Blogbeiträge meistens in der Nacht, wenn ich im Bett liege. Abgetippt (a.k.a. in diese Welt übertragen) werden sie allerdings meistens am Vormittag oder Abends – je nachdem, wie es mein Dienst als Buchhändler erlaubt.
  3. Du sollst an einem Hörbuch bzw. Hörspiel mitwirken. Welche Lektüre ist die Vorlage und was ist Deine Aufgabe?
    Einfach: Der Herr der Ringe. Ich spiele Gollum, wenn die Aufnahmen morgens gemacht werden, und einen Ent, wenn sie erst in der Nacht angefertigt werden sollen.
  4. „Liebe deine Familie, deine Freunde, dich selbst …. aber nie deinen Job“, las ich kürzlich. Wie siehst Du das?
    Jedenfalls nicht ganz so ernst.
  5. Zeit gilt als Luxus. Trotz zeitsparender Erfindungen (wie z.B. Wasch-/Spülmaschine und Auto) scheinen Hektik und Stress in unserer Gesellschaft an Bedeutung zu gewinnen. Hast Du eine Idee, woran das liegen könnte?
    Viele korpulente Menschen trinken ausschließlich Light-Produkte. Über die Zusammenhänge selbst kann man streiten – klar ist allerdings, dass diese Produkte nur eine Ersatzbefriedigung darstellen. Genauso ist es mit allem modernen Luxus. Die eigentlichen Bedürfnisse der Menschen werden nicht durch dreiundzwanzig verschiedene Erdbeer-Joghurt-Produzenten gestillt. Sie herzustellen nimmt ihnen aber die Zeit, die se lieber anderweitig genutzt hätten. Weniger ist deshalb mehr – wir arbeiten zu viel.
  6. Es ist Wochenende und Du hast die Wahl: Live-Konzert oder Kabarett?
    Dabei kommt es auf so viele Faktoren an, dass ich diese Frage kaum beantworten kann. Eine generelle Präferenz habe ich leider nicht.
  7. Überall heißt es, dass der Konsument genau das bekommt, was er möchte: billig hergestellte Kleidung, miserables TV-Programm, fragwürdige Lebensmittel, etc. Glaubst Du, dass wir als Verbraucher darüber entscheiden?
    Nein. Jedenfalls nicht in allen Belangen. Der Einfluss des Verbrauchers ist geringer, als gemeinhin kolportiert wird. Denn wer tatsächlich glaubt er könne entscheiden, wie er sich versorgt, der soll einmal zwei Wochen auf Produkte verzichten die zB. mit Nestlé zusammenhängen.
  8. Du wirst in eine TV-Talkshow eingeladen. Welche Sendung ist es und wie lautet das Thema?
    Scobel – Philosophie in der Science Fiction. Naja … wenn man schonmal gefragt wird… 😉
  9. Was hilft Dir gegen deprimierende Gedanken oder schlechte Laune?
    Nicht viel. Ich bin von der Sorte Mensch, die sowas lange mit sich herumschleppen.
  10. Was magst Du an Deutschland?
    Geographisch sind mir Nord- und Ostsee am Liebsten. Generell mag ich Städte, die nicht ganz so provinziell sind, wie es Wien in vielen Fällen ist – Hamburg zum Beispiel. Oder natürlich auch Berlin.
    Ansonsten ist es vielleicht die Unternehmungslustigkeit, die ich sehr schätze. Gute Ideen kann man in Deutschland auch recht schnell umsetzen. Ich spreche aus Erfahrung. 😀

Die eigenen Fragen

Als tendenziell gieriger Mensch tendiere ich dazu gefangene Stöckchen nicht weiterzugeben. Oder anders: Als beinahe-Pazifist werde ich sie niemandem hinterherwerfen.

:mrgreen:

Würde ich allerdings Fragen stellen, dann sähen sie so aus:

  1. Ein Buch oder eine DVD hüpft in Deinem Schrank ganz nervös hin und her. Schließlich fällt es / sie zu Boden, rappelt sich hoch und beschwert sich bei Dir. Worüber denn?
  2. Hogwarts, Starfleet Academy oder doch lieber Jedi-Tempel?
  3. Stell‘ Dir vor, Du hieltest den einen Ring in der Hand. Wer bringt ihn mit Dir zum Schicksalsberg?
  4. Es läutet an der Tür. Du öffnest und stehst einem LEGO-Designer gegenüber, der Dir zusichert, dass Deine Antwort umgesetzt wird. Die Frage: Zu welchem Roman, Comic oder Film soll LEGO ein Set zusammenstellen?
  5. Hättest Du lieber 10 Fragen gehabt? 😀

Bedient Euch ruhig! Ich lese gerne Eure Antworten. Völlig zwanglos. 😀

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