Dieser Artikel wird Ihr Leben auch nicht verändern!

Ein lauwarmer Artikel. Ein Mikrokosmos, in dem viel Gesagtes zutrifft – und ein Makrokosmos, der die Schnauze von derlei eitler Rabulistik voll hat. In der ‚Zeit‘ wärmt Ana Maria Michel ranziges Gulasch auf. Und ich hab‘ mich ködern lassen.

Ich - in meiner Funktion als Blogger. Selbstverständlich biete ich für eine Retourkutsche jede Menge Fläche. Bin ja auch fett. Und lese Zombie-Romane. Ich Unterschichtenphänomen.
Ich – in meiner Funktion als Blogger. Selbstverständlich biete ich für eine Retourkutsche jede Menge Fläche. Bin ja auch fett. Und lese Zombie-Romane. Ich Unterschichtenphänomen.

Mit der Kreativität ist das so eine Sache. Es braucht Erfahrung um tatsächlich kreativ zu sein. Diese Erfahrung kann aus den unterschiedlichsten Ecken kommen: Persönliche Erlebnisse zum Beispiel. Oder Kenntnisse kultureller Natur. Ganz klar nicht kreativ ist es, einen Streit aufwärmen zu wollen, der inzwischen schon von allen Seiten als … sagen wir … erledigt betrachtet wurde. Nicht, weil jetzt alle einer Meinung wären, sondern vielmehr, weil wir aufgehört haben uns ununterbrochen gegenseitig zu beflegeln.

Fr. Michel, die in ihrem Artikel für die ‚Zeit‘ das Feld ‚Blogger gegen richtige Bücherkenner‚ einmal zu oft beackert, benimmt sich wie eine perfekte Mischung aus Ballettensemble und Stampede: Fein ziselierte Beleidigungen mit dem emotionalen Dampfhammer. Und das, obwohl es im Grunde nur noch zwei Arten potenzieller Leser gibt: Die Journalisten und Blogger – denn den Rest der Welt wird ein derartiger Text (selbst, wenn er qualitativ hochwertig ist) nicht interessieren.

Ihr Artikel wird jedenfalls niemanden, der einer der beiden Gruppen angehört, von der Überlegenheit des Standpunkts des anderen überzeugen. Er handelt sich dabei also um plumpe, gegen das ‚feindliche Lager‘ gerichtete Stichelei. Warum? Keine Ahnung. Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, was daran interessant genug ist, als dass dieses Thema von beiden Seiten gelegentlich wieder ausgegraben wird.

Zum Besseren Verständnis habe ich die Überschriften analog zu jenen im Original-Text gewählt. Und bitte verzeiht mir, dass der Text so lange ist – aber es ging nicht anders. 🙂

Dieses Buch wird Ihr Leben verändern

Frau Michel eröffnet gekonnt sizilianisch – mit einen Beispiel. Sie hat sich Jenny herausgepickt, die auf YouTube den Kanal ‚Melody of Books‘ betreibt. In einem von einer gewissen Süffisanz geprägten Stakkato fasst die Journalistin alles zusammen, was Jenny ihrer Meinung nach auszeichnet: Schnappatmung, überwiegend positive Rezensionen und das Fantasy-Genre. Pfui.

Nachdem sie en passant auch Blogger anderer Couleure (Kleidung, Lebensmittel, Restaurantkritiken, etc.) streift, fantasiert sie einen Supermarkt-Kassenbereich herbei, wo sie zwischen Infrarotlampen und Akkupressurmatten Bücher gefunden haben will. Diese Bücher symbolisieren dann also Jennys Kanal und die vielen Rezensionen, die Jenny veröffentlicht.

In einer Art trotziger Breitbeinigkeit fällt ihr dann folgender Satz aus dem Stammhirn: „Irgendwie passt es nicht zusammen.“. Stimmt. Und ich spreche nicht von Lebensmittelblogs und Booktubern.

Nun … ich weiß nicht, in welchen Supermarkt Fr. Michel einkaufen geht – an der Kasse meines bevorzugten Händlers gibt es jedenfalls Snickers, Magenbitter und Zeitungen. Unter anderem übrigens die ‚Zeit‘ – aber das nur am Rande.

Besonders spannend finde ich außerdem, dass sie folgende (nachvollziehbare) Beobachtung hervorstreicht: Die entsprechenden Blogger bevorzugten nämlich zumeist die Genres ‚Fantasy‘, ‚Romantik‘ und ‚Jungendromane‘. Pfui nochmal.

Es gibt nur einen einzigen Grund, aus dem sie diese Tatsache erwähnenswert finden kann: Für sie hat diese Information einen Wert. Eine Aussage, die für sich selbst steht. Ich vermute, dass sie damit umschreiben möchte, was die ganze Zeit in ihrem Artikel mitschwingt: ihre Meinung über Menschen wie Jenny. Was auch immer das genau heißt. Wenn ich raten müsste, dann würde ich – auf Basis des Artikels – vermuten, dass Fr. Michel sie für den leidlich alphabetisierten Bodensatz der Intellektualität hält. Mit Fantasy und so. Aber im Internet darf ja jeder seine Meinung haben, wie sie uns wissen lässt. Danke dafür, übrigens.

Nacherzählung statt Auseinandersetzung

„Lang und breit“ würden Buchinhalte in Blogs dargestellt, ätzt die Autorin eines Artikels, der in der Hauptsache daraus besteht, ihre Erfahrungen mit der Blogger-Szene wiederzugeben. Sie weist darauf hin, dass es nicht nur YouTube-Blogs, sondern auch solche in schriftlicher Form gibt; diese würden allerdings hauptsächlich von Angehörigen der Buchbranche betrieben (erwischt!). Oder von Journalisten.

Das erklärt ihr offenkundig auch, warum in diesen Blogs ‚durchaus auch Texte gibt, die sich etwas intensiver mit den Texten auseinandersetzten, abwägten und nicht jedes Buch als Juwel in den Himmel lobten‚. Immerhin. Etwas intensiver. Noch nicht so intensiv wie die „echten“ Rezensenten – aber immerhin. Aus der Feder einer erhabenen Journalistin wie die, die Fr. Michel offenkundig in sich selbst und den unmittelbaren Kollegen vermutet ist das beinahe ein Lob.

Was mir an diesem Absatz besonders gut gefallen hat war übrigens, dass man in ihm zu erkennen vermag, wie sich die eloquente Journalistin, während des Schreibens, langsam zu einer Art anthropomorpher Personifizierung eines Naserümpfens entwickelt. Denn der bloggende Pöbel schickt sich gelegentlich an (man stelle sich vor!) die Meinung von professionellen Rezensenten misstrauisch aufzunehmen. Schnell frickelt sie noch ein Beispiel unter die als allgemein gültige Beobachtung getarnte eigene Meinung – selbstverständlich eines, in dem der entsprechende Blogger anschließend die erhabene Meinung des Professionisten übernimmt. Schmied und Schmiedl.

Natürlich stellt sich, an dieser Stelle, einmal mehr die Frage, worum es in diesem Artikel eigentlich geht. Die Unterschiede zwischen Feuilleton und Blog? Oder Blogger und Journalist? Bezahltem Rezensenten mit Zeitungsartikel oder ohne? Qualitätsunterschiede? Keine Ahnung – über derlei lässt uns Fr. Michel nämlich nur rätseln. Ihr scheint es Primär um Abgrenzung zu gehen, soweit so klar. Über ein echtes Nebeneinander liest man bei ihr erst, wenn die Verleger und deren Subalterne zu Wort kommen.

Aber sehen wir weiter, vielleicht folgt ja nun endlich eine entscheidende, neue Erkenntnis.

Ich, ich, ich

Das ist der vielleicht interessanteste Abschnitt des Textes – und der, mit dem vielversprechendsten Titel.  Dummer Weise glänzt er dann aber vor allem durch zwischen den Zeilen mitschwingende Süffisanz. Nicht, weil sie den nächsten Blog verreißt, sondern durch einen Satz, der mich unheimlich amüsiert.

Über formale Kriterien wie Aufbau oder Stil wird in den Blogs oft nur wenig geschrieben. Es sind die Geschichten und die Figuren, für die sich Blogger interessieren.

(ORIGINAL-ARTIKEL)

Es geht also in einem Roman gar nicht um die Figuren. Es geht darum, wie er geschrieben wurde. Wir Amateur-Leser haben das alle falsch verstanden und sollten uns vielmehr bemühen unseren Fantasy-Schund wenigstens richtig zu lesen.

In Wahrheit glaube ich, Fr. Michel hat die Bodenhaftung verloren. Vielleicht endgültig. Ja, vielleicht sollte ich da einmal meine bescheidene Erfahrung als Buchhändler einbringen, um zu demonstrieren was ich damit meine: Die Mehrzahl der lesenden Menschen scheißt auf den formellen Aufbau. Das einzige Kriterium im Hinblick darauf ist: Gut geschrieben oder nicht. Und was ‚gut geschrieben‘ ist, darüber scheiden sich die Geister.

Eine soziologische Tiefenanalyse von Game-of-Thrones dürfte vielleicht für eine kleine Gruppe elitärer Naserümpfer interessant sein – aber ein Verlag hält sich mit dieser nicht über Wasser. Noch nicht einmal eine Buchhandlung könnte allein von dieser Klientel leben. Schon gar nicht, wenn diese Tiefenanalysen dann in Zeitungen publiziert werden, deren Journalisten Rezensionsexemplare anfordern.

Klingt wie das beleidigte Geschreibe eines getroffenen Bloggers, nicht wahr? Vielleicht. Aber ganz bestimmt ist es, was die Mehrzahl der Buchkäufer und Leser sagen würde, hätten sie den Artikel überhaupt gelesen. Haben sie aber nicht. Zum Glück – denn dann würden sie sich ebenfalls getroffen fühlen; schließlich hat jeder schon einmal ein Buch empfohlen. Und nur die wenigsten von uns lassen sich mehr über den Stil als über den Inhalt ködern (hier spricht der Buchhändler). Oder begeistern (hier spricht der Blogger). Oder länger als zwanzig Sekunden beim Thema halten (hier spricht jeder, der ein Buch toll fand).

Und dann die Sache mit dem ‚Ich‘. Nur, weil Journalisten im Allgemeinen auf diese drei Buchstaben (zumindest in der Kombination – nur um Kalauern vorzubeugen…) verzichten, heißt das nämlich nicht, dass sie deshalb nicht ausschließlich ihre eigene Meinung zum Besten geben. Denn das tun sie. Der Anspruch allgemeiner Gültigkeit, der von Zeitungsrezensenten nämlich zumeist erhoben wird, ist nichts weniger als konzentrierte Eitelkeit. Das Weglassen eines Hinweises darauf, dass es sich bei einem Text um eine Einzelmeinung handelt (wie qualifiziert diese auch sein mag – es geht hier um Literatur, nicht um Physik; Geschmack, nicht feststehende Gesetze) macht ihn nämlich nicht zur einzig möglichen Sichtweise. Nennen wir das Kind beim Namen: Es handelt sich bei den meisten um bezahlte Narzissten.

Marilyn Manson singt in „Slave only dreams to be King“, dass Sklaven selten von der Freiheit träumen. Viel mehr träumten sie davon Könige zu sein. Wer Rezensionen aus beruflichen Gründen schreibt darf nicht an den Ketten rütteln. Was liegt da näher als sich die eigene Erhabenheit herbei zu fantasieren und anschließend verbal auf alle einzudreschen, die man als Substandard empfindet. Vielleicht ist das ja auch schon die Antwort auf die Frage nach der Motivation für das Schreiben eines solchen Artikels – wer weiß.

Der Unterschied zwischen Bloggern und Fans

Ich hätte es nicht für möglich gehalten – aber am Ende des Textes befindet sich tatsächlich noch ein kurzer Absatz, an dem es nichts auszusetzen gibt. Aus eigener Anschauung kann ich die fehlende Frage nach Empfehlungen zwar nicht bestätigen – aber ich halte es für wahrscheinlich, dass das stimmt. Belege wären vielleicht noch toll gewesen – oder wenigstens ein, zwei qualifizierte Kommentare von Buchhändlern oder (schlimmstenfalls) Branchenvertretern. Aber naja. Das hätte ich vermutlich auch nicht gemacht.

Kein Ersatz für das Feuilleton

Die nächsten Zeilen sind kaum eines Kommentars wert. Die Entwicklung der letzten 20 Jahre wird im Kurzverfahren erläutert nur um festzustellen, dass ein System aus Rezensionen von den Verlagen dazu benutzt wird Feedback einzuholen um so abschätzen zu können, welcher Absatz zu erwarten ist. Betriebswirtschaftlicher Scheinekram also.

Dass Kunden dadurch nur noch das bekämen, was sie lesen wollten, ist natürlich Quatsch – aber von der Realität will man sich nicht allzuoft in die Suppe spucken lassen. Außerdem: Wer weiß, was es für die Literatur bedeutet, wenn jeder nur noch liest, was er lesen möchte, wie sie so schön schreibt.

In welcher Welt Leser (womit die breite Masse, nicht die erhabene Klasse gemeint ist) sich bisher so sehr davon überzeugen haben lassen etwas zu lesen, das sie nicht interessiert verrät sie uns natürlich nicht. Aber ich bin auch nur Buchhändler. Was weiß ich auch schon davon, zu welchen Büchern Menschen greifen. Ganz anders Fr. Michel, nehme ich an.

Gewinnspiel und heißer Kakao

Verlage laden Menschen, die Ihre Bücher für sie verkaufen, zu gemeinsamen Aktivitäten ein. Oder auf einen heißen Kakao. Wie verwerflich, wo sie doch lieber den gesamten journalistischen Elfenbeinturm auf ein Glas Rotwein einladen könnten. Und wer braucht denn schon Gewinnspiele, wenn die Verlage ihre Zuwendungen auch sofort abgeben könnten?

Ein bisschen YouTube-Star werden

Man spürt einen Hauch des Zurück-Ruderns, wenn hier plötzlich von der Selbstreflexion die Rede ist, oder? Säuberlich werden die unteren Klassen noch einmal voneinander getrennt – schließlich ist es doch noch besser Bücher zu rezensieren, als über Lippenstift zu schreiben.

Prompt wird aufgedeckt: Die Verlage nutzen Buchblogger eigentlich nur aus. Preisverleihungen sind letzten Endes nichts weiter als temporärer Ruhm, der zur Bezahlung diverser Dienstleistungen durch die Blogger genutzt wird. Nuja. Dem ist bestimmt so. Und ausnahmsweise ist hier nicht einmal etwas dagegen zu sagen – auch wenn meine Meinung zu diesem Absatz jener aus ‚Gewinnspiel und heißer Kakao‘ gleicht.

Hauptsache Hype

Hier verliert sich die gute Dame dann endgültig in Behauptungen. Oder Profanitäten. Denn die Wahrheit ist: Ja, die Verlage packen die Blogger bei ihrer Eitelkeit. Und das kränkt die eitlen Journalisten, die ihren Kuchen nicht teilen wollen. Ob er nun aus Meinungsmonopol oder Zuwendungen besteht ist dabei völlig egal.

Ich kenne einige Journalisten, die für bedeutende deutsche und österreichische Blätter schreiben. Dass diese nämlich nicht bei ihrer Eitelkeit packbar wären ist reines Wunschdenken. Ganz im Gegenteil werden oft Fehden auf dem Rücken unschuldiger Texte ausgetragen. Fairness halber muss man außerdem sagen, dass die meisten auch den Anstand besitzen nicht solche Texte wie jenen abzutippen, den ich hier kommentiere.

Fazit

Der ‚Zeit‘-Artikel ist furchtbar. Nicht, weil Fr. Michel ihre Meinung publiziert. In vielerlei Hinsicht will ich ihr sogar zustimmen. Sie hat sich allerdings im Ton vergriffen und torkelte ein ausgelutschtes Thema breit, über das andere schon wesentlich eloquenter ihre Buchstaben-gewordene Eitelkeit ausgebreitet hatten.

Ich bin Buchhändler. Ich bin Hobby-Blogger. Vielleicht ist das Feuilleton so sehr in der Bedeutungslosigkeit versunken, dass die wenigsten überhaupt wissen, wie man es ausspricht oder worum es sich dabei handelt. Und vielleicht hatten Blogs außerhalb der Buchhandelsbranche (als Zielgruppe) sowieso nie eine große Bedeutung. Das kann man sehen, wie man will. Ich lese beides noch ganz gerne, auch wenn ich seltener eine (Feuilleton-) Empfehlung in einen Kaufwunsch umwandle als eine Kurzrezension auf Goodreads oder Amazon*. Irgendwann habe ich eben beschlossen, dass es neben Zweiter-Weltkrieg-Biographien und dem neuen Werk von Philip Roth noch etwas geben muss.

Ich lese SciFi-Literatur, weil ich sie für ein schwer unterschätztes Genre halte. Ich lese Zombie-Romane, weil ich sie als unterhaltsam schätze. Macht ihr Euer Ding – ich mache meines. Ich werde sicherlich nie 4.000 Zugriffe auf irgendwas haben. Wer glaubt, dass ich es mache um mal kurz YouTube- oder Blogger-Star zu spielen, der hat schlicht unrecht.

Ich mache es, weil ich anderen gerne von den Büchern erzähle. Einfach so. In meiner Freizeit. Dass ich dabei keine Lust habe mir von irgendwelchen Pseudo-Intellektuellen auf die Füße treten zu lassen ist dabei hoffentlich verständlich.

Und ich weiß, wann das Wörtchen ‚ICH‘ angebracht ist. Oh … und das Cover ist ganz, ganz toll.

Anmerkungen

*) Ich bestelle meine Bücher natürlich NICHT bei Amazon. Aber oft stolpert man trotzdem darüber. Und dann lese ich auch die Rezensionen dort.

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9 Kommentare zu „Dieser Artikel wird Ihr Leben auch nicht verändern!“

  1. „Wir Amateur-Leser haben das alle falsch verstanden und sollten uns vielmehr bemühen unseren Fantasy-Schund wenigstens richtig zu lesen.“ haha, sehr gut

    Ich habe mich in die Debatte bisher nicht eingeschaltet, weil ich die Reaktionen anfangs zwar verständlich, aber etwas hysterisch fand. Insgesamt bin ich diese öde Blogger-Basherei etwas lahm. Im Endeffekt werden Äpfel mit Birnen verglichen und die Journalisten scheinen sich nicht damit abfinden zu können dass sich jetzt einfach jeder achriftlicj

    Gefällt 2 Personen

    1. Argh, auf Senden gekommen ^^

      … Jeder schriftlich äußert. Jeder Blogger hat halt seine eigenen Maßstäbe.
      Ich finde deine Betrachtung des Themas sehr gut. Ich hoffe aber dass die Aufregung sich langsam legt. Man kann aus einer Mücke ja auch Einen Elefanten machen. 🙂

      Gefällt 2 Personen

      1. Danke. 🙂

        Ich wollte schon immer einmal einen Artikel zu diesem Thema kommentieren. Und dieser hier war so unterschwellig süffisant, dass ich mir gedacht habe er eignet sich hervorragend dazu. Gut … ist jetzt schon das zweite Mal, das ich es aufgreife – aber ich bin in der Beziehung schwach. Und jetzt auch zufrieden. 😀

        Schon lange bin ich der Meinung, dass es genügend Probleme auf dieser Welt gibt. Man muss sie nur suchen. Und der Artikel ist meine Art der Dame zu ihrem Fund zu gratulieren. 😉

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      1. Ich nehme Dich beim Wort ☺(und ich stelle fest, dass ich Kommentare auf dem Tablet beantworten noch üben muss). Übrigens bist Du jetzt ganz öffentlich auf der amtlichen Blogroll der GeschichtenAgentin.de und das in illustrer Gesellschaft.

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  2. Nabend o/

    WOW… einfach toll geschrieben, wirklich, hat spass gemacht das zu lesen 😉 Ich kann das also gerne unterschreiben.

    Ehrlich, ich versteh echt die ganze Aurfegung Seitens der Journalisten nicht. Oder auch der, der Literaturkritiker, den professionellen. Ich denke, die meisten von uns Blogger sehen uns nicht als Konkurrenz. Und das wollen die meisten auch gar nicht sein, geschweige in diese Schublade gestopft werden, denn dann würde ich mich persönlich nicht mehr frei fühlen. Ich eine ganz normale Frau mit einem Hobby, die alles andere als den Anspruch auf die professionalität erherbt. Und das macht eben ein Blog aus. Find ich. Es soll doch authentisch sein?!

    Es sind Menschen wie ich die einfach ein Hobby und eine Leidenschaft teilen und sich darüber gerne austauschen. Ich sehe nicht das wir denen was weg nehmen, noch das wegen uns die Zeitung pleite geht oder die Journalisten und Literaturkritiker ihre Jobs verlieren. *lach* Aber anscheinend können wir dann doch nicht so schlecht sein wie oft behauptet sonst würden sie nicht so reagieren. Oder? 😉

    Aber ehrlich, welchen normalleser unter uns liest Bücher so wie die. Schau doch mal den Literaturclub im Schweizer Fernsehen. Da die studierten zusammen. Journalisten, Schriftsteller, Literaturkritiker und Literaturwissenschaftler… Je nach Zusammenstellung. Und wenn man das schaut, merkt man schnell das die Herren und Damen sich einfach sehr gerne reden hören. Und oft denke ich… Woher wollt ihr wissen was der Autor oder die Autorin sich beim schreiben wirklich gedacht hat. Soviel zum nicht subjektiv sein. Aber das ist wieder ein anderes Thema…

    Egal, seine eigene Meinung darf man haben. Nur sollte man sachlich bleiben und nicht persönlich werden.

    So, nun wünsch ich dir noch einen schönen Samstagabend und lass dir liebe Grüsse da 😉
    Alexandra

    PS: Gut hat die nich mein Blog als Beispiel genommen *lach* Dann hätte die sicher auch auf den vielen Schreibfehler um gehackt… Da hab ich ja auch schon so manches lesen dürfen von den Elitären dieser Branche.

    Gefällt 2 Personen

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