Rezension: „You’re never weird on the internet (almost)“

Vorwort

9780751562460Ich habe schon lange keine Rezensionen mehr geschrieben. Und jetzt, wo ich vor habe wieder vermehrt solche zu veröffentlichen, beginne ich mit einem Buch, das nie ins Deutsche übersetzt wurde. Tja.

Es ist eben so: Felicia Day hat etwas erreicht, wovon viele kleine Nerds träumen. Sie hat’s zum Star gebracht. Und weil man sie auch die „Königin der Geeks“ / „Königin der Nerds“ bezeichnet, fühle ich mich irgendwie dazu verpflichtet Werbung für Sie  (man beachte den Großbuchstaben!) zu machen. 😀

Auf jeden Fall empfehlenswert ist ihr YouTube-Kanal.

…und jetzt los!


Rezension

Wir kennen ihr Gesicht (aus „The Guild“). Wir kennen Ihre Stimme (ebendort). Und wir kennen ihre unterschiedlichen Projekte zumeist von Youtube oder anderen sozialen Kanälen. Jetzt lernen wir die Person hinter den Nerd-zentrischen Produktionen kennen; und mit ihr vielleicht einen Teil von uns selbst. Denn die meisten Gamer, Geeks, Nerds (und vermutlich alle anderen auch) können sich mit dem identifizieren, was die für eine eigene Auto-Biographie noch relativ junge Felicia Day über ihren eigenen Werdegang geschrieben hat.

Klar, die wenigsten von uns sind Internet-Stars. Der Unterschied zwischen diesen und „dem Rest“ von uns ist allerdings marginal, wie wir an Hand der Lektüre feststellen können. Panikattacken, das Gefühl Anforderungen anderer nicht gerecht zu werden – ja selbst der Impuls in regelmäßigen Abständen alles hin zu schmeißen und anschließend irgendwo zusammengerollt zu sterben.

Das muss aber nicht das Einzige sein, was wir aus diesem Buch mitnehmen. Schließlich ist Felicia Day trotzdem erfolgreich. Und auch, wenn es nicht immer leicht ist eine Botschaft aus Biographien mitzunehmen; Ihre könnte sein, dass jeder das für sich erreichen kann.

Naja. Vielleicht ist es in diesem Fall leicht herauszufiltern, dass sie das sagen wollte. 🙂

In „You’re never weird on the internet (almost)“ nimmt sie uns jedenfalls mit auf eine Reise durch ihre verkorkste Kindheit (sie ging nie zur Schule), ihre verkorkste Jugend (dann ging sie plötzlich doch zur Schule) und ins Erwachsenenleben (also … nach der Schule). Dabei lernen wir, dass man sich aus dem Sumpf der Selbstaufgabe am Besten durch Freunde zieht und dass man manchmal Schwimmen lernt, wenn man ins Wasser springt.

Fazit

Wie auch immer: Kauft das Buch. Ja, es gibt keine deutsche Version – aber wer in den Weiten des Internets unterwegs ist, sollte keine sprachlichen Probleme haben.

Ich habe selten eine Biographie gelesen, mit der ich mich selbst so identifizieren konnte.

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