Rezension: Das Känguru-Manifest

Das Cover des Känguru-Manifests
Das Känguru-Manifest von Marc-Uwe Kling

Lest! 🙂

Wenn Marc-Uwe Kling sein politisch weniger als inkorrektes Känguru auf die Menschheit los lässt, muss selbst der größte Politik-Muffel zugeben, dass sich linke Ansichten nie besser haben transportieren lassen.

Mit seinen stets verfügbaren roten Boxhandschuhen (verbal und physisch) übersteht es Angriffe von Nazis, kapitalistischen Unterdrückern, Bankern und der Realität auf der Straße oft nur knapp. Sein unerschütterliches Nervenkostüm nimmt dabei zwar nicht den geringsten Schaden, das Zwerchfell des Lesers (oder in diesem Fall auch sehr empfehlenswert: Die Rolle des Hörers!) hingegen wird stark beansprucht.

Es ist furchtbar. Komisch.

Etwa, wenn das Lieblingsspiel der beiden zur Sprache kommt – das versehen von Zitaten mit falschen Urheberangaben. Wie witzig das sein kann, stellt man spätestens fest, wenn das Känguru „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ Kurt Cobain zuschreibt, was dem Ganzen einen völlig neuen Dreh gibt. 😉

Zwischen unzähligen Schnapspralinen, bloßgestellten Bankern und sich aerodynamisch irgendwie ungeschickt verhaltenden Hunden transportiert Marc-Uwe Kling seine Argumente dafür, warum wir einer Welt leben, die zumindest beinahe so abstrus ist wie seine Phantasie. Oder eher Nicht-Phantasie, da sämtliche Geschichten rund um das Känguru (wie wir aus dem ersten Teil wissen) nach einer wahren Begebenheit geschrieben wurden. Also. Zeitlich gesehen.

Meine Leseempfehlung an Alle. 🙂

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6 Kommentare zu “Rezension: Das Känguru-Manifest”

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