Die Panik des Älteren

Ein noch frisches Drachenei.
Ein noch frisches Drachenei.

Ostern. Wir schreiben das Jahr 2013 nach der westlichen Zeitrechnung. In Haushalten in ganz Europa hoppeln Erwachsene als unverkleidete Osterhasen durch zahlreiche Zimmer und Gärten. Doch, so absurd das auch scheint: Sie sind nur die Nebendarsteller des Stücks; die eigentlichen Helden sind die Kinder selbst, die Adressaten dieser Show.

Und meine beiden Hauptdarsteller waren heute – obwohl wir ihnen nicht aktiv vom Osterhasen erzählten – ziemlich aufgeregt.

Als ich damit drohte, dass es wohl morgen nichts zu Naschen für Sohnemann den Jüngeren (2) geben würde, wenn er sich nicht die Zähne putzen wollte. Das brachte den Ersten in der Thronfolge (4) auf den Plan – und der versuchte die Gesamtheit der Erwachsenen mit jener Waffe zu schlagen, mit der diese andere Kinder an diesem Abend zu Bett bringen.

„Der Osterhase war vorher da – und hat mir einen Brief gebracht.“
„So? Und was steht drinnen?“
„Er schreibt, dass Tom morgen naschen darf.“
„Aha. Und wo ist das Schreiben?“
„Er hat’s wieder mitgenommen…“

Tja. Wer bin ich, dass ich dem Osterhasen widerspreche. :mrgreen:

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3 Kommentare zu „Die Panik des Älteren“

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