Dies ist keine Übung.

SchneeImMaerz

An alle Schneeräumfahrzeuge: „ACHTUNG! Dies ist keine Übung. Ich wiederhole: Dies ist keine Übung.“

Ich sehe aus dem Fenster – und schüttle mich ab. Mir ist kalt, obwohl die Zimmertemperatur verhältnismäßig angenehm ist. Bei dem Gedanken das Haus zu verlassen wird mir übel. Weiß. Überall weiß. Der einzige Unterschied zwischen dieser Woche und einer im Dezember ist das grelle Licht, dass um diese Zeit im Jahr schon vom Schnee reflektiert wird. Grauenvoll.

Und dann denke ich mir: Ist doch egal! Ich grinse das schlechte Wetter an, verkrieche mich in meiner Wohnung und denke an Euch, die Ihr diese wenigen Zeilen bald lesen werdet. Daran, wie ihr, wenn ihr an genau diesem Punkt in meinem Text ankommt, langsam skeptisch werdet, ob ich Euer Schicksal tatsächlich teile. Denn etwas in diesen Worten lässt Euch vermuten, dass jetzt das große „aber“ kommt, mit dem ich nicht nur die Kälte vor meiner Haustür zerstöre, sondern auch das zarte Band des gemeinsamen Leidens, das uns verbindet.

Nun … Ihr sollt Recht behalten. Ich habe heute frei. Morgen auch. Ihr dürft mich jetzt hassen. :mrgreen:

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12 Kommentare zu „Dies ist keine Übung.“

  1. Das mit dem Donnerstag lohnt sich dann eigentlich auch nicht mehr, ach ja, da ist ja noch der Samstag nach dem freien Karfreitag, haben da die Geschäfte nicht auch geöffnet und wollen nicht ganz viele Menschen noch etwas zu lesen kaufen, weil Ostern soll ja wettertechnisch nicht so berauschend werden und sind diese Menschen nicht besonders gestresst, weil Ostern ist und…..hassen, wieso hassen ??? 🙄 😀
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall zwei schöne freie Tage, ganz ehrlich 😉 ! Liebe Grüße Anja

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    1. „Zum Glück“ lebe ich ja in einem katholischen Land und habe deshalb Freitag natürlich Dienst. 😉

      Danke, ich werde die beiden Tage wohl eher „nutzen“ als entspannen. Eine gefühlte Million Projekte hält mich momentan ja ohnehin ständig auf Trab, so dass ich – wenn ich behaupte zwei Tage frei zu haben – in Wahrheit nur davon sprechen kann weniger zu arbeiten.

      Was soll’s. :mrgreen:

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  2. Ich habe heute und morgen auch frei – ätsch!
    Und draußen ist bei uns ebenfalls alles weiß und bäh, aber ich muss nicht raus – und drinnen wird mit den neuen Stubentigern gekuschelt. Also ist mir das Wetter sogar eher recht 🙂

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    1. Der einzige Sand, der jemals in unserer Gegend auf etwas drauf gelegen hat, war der aus der Sahara. Hochgewirbelt in tausenden Kilometern Entfernung, aufgestiegen in unvorstellbare Höhen, könnte er jedes Ziel erreichen. Aber meistens landet er ja doch nur auf meinem Auto. 😉

      Nein, nein. Das ist schon Schnee. Das erkennt man daran, dass ich andernfalls mein Auto fotografiert hätte. Und mich, wie ich dahinter die Zähne knirschend stehe und nach Kleingeld für die Waschanlage suche… :mrgreen:

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      1. Ach was, den Sahara Sand hätte ich doch erkannt: Der ist Rot und landet grundsätzlich auf meinen Fenstern. Also echt, jetzt erzähl‘ mir doch nix! ;-))

        Och menno, hoffen wir einfach, dass das nächste, was sich vor unseren Augen ergießt, etwas knall gelbes ist und sich Sonne nennt. Natürlich in Begleitung entsprechender Temperaturen. Das spart auch eine Menge Kleingeld! ☺

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