Es ist nicht leicht, leichter zu werden.

Seit ich mich dazu entschlossen habe meinen letzten Neujahrsvorsatz anzugehen, ist eine Woche vergangen. Eine Woche, in der ich zu einigen Anlässen eingeladen wurde, bei denen es gänzlich illusorisch gewesen wäre darauf zu hoffen, dass ich überhaupt voran kommen würde. Nichts desto trotz – ich hab’s versucht. Und dabei zumindest ein wenig Erfolg gehabt: Ich liege wieder unter 100 Kilogramm und darf mich deshalb als Uhu bezeichnen. :mrgreen:

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Das mag ja etwas dürftig klingen. In Wirklichkeit war es gar nicht so einfach! Zwar erspare ich Euch jetzt von Allem zu berichten, aber erwähnt werden sollten zwei Gelegenheiten: Ein Essen mit ehemaligen Kollegen und ein Geburtstagsessen mit meiner Frau.

Samba wäre besser für die Figur…

Das Essen mit den ehemaligen Kollegen jedenfalls fand in einem brasilianischen „Rodizio“-Restaurant statt. Wer es noch nicht kennt, der sollte es unbedingt einmal versuchen – wenn auch nicht gleich nach seiner Ankündigung den Gürtel enger schnallen können zu wollen. Oder so.

Denn bei dieser Lokalart besorgt man sich einen großen Teil der Beilagen (und Salate) über ein reichhaltiges Buffet, während der Kellner ununterbrochen mit Fleischspießen durch die Reihen läuft. Darauf befinden sich die unterschiedlichst zubereiteten Varianten: Einmal als Steak, einmal als Rippchen, einmal mit Parmesan-Mantel oder mit Käse und Speck umwickelt. Kurz: Eine Katastrophe der kalorienhaltigen Art. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass ich – obwohl ich sonst relativ wenig Fleisch esse – kräftig zugeschlagen habe. Wenn auch weit weniger kräftig als üblich – und das verbuche ich als Erfolg. :mrgreen:

Schweiz

Ein weiteres Essen im vermutlich einzigen schweizerischen Restaurant in Wien war auch nicht unbedingt das, was ein Arzt empfiehlt (wenn er sich vom Tod seines Patienten nichts verspricht, zumindest). „Raclette“ heißt dabei der gusseiserne Marterpfahl der Selbstbeherrschung, und wird mit allerlei Wurst- und Käsewaren verziert. Es. Ist. Schrecklich. Und vermutlich eine gute Gelegenheit um einen Wintervorrat anzulegen.

Jedenfalls…

…ist es mir gelungen, mein Gewicht leicht zu senken. Und diese Woche steht meinem weiteren Versuch mich selbst zu reduzieren nichts mehr im Wege. Außer meiner Wenigkeit vielleicht – aber das werden wir ja sehen. 😉

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13 Kommentare zu „Es ist nicht leicht, leichter zu werden.“

  1. Hahahahaha 😀 Wie schön du diese tollen Gerichte aufzählst.. da läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen! Raclette ist immer etwas Leckeres. Zum Glück essen meine Eltern und ich das nur zu Weihnachten und sonst nie. 😀 Aber ich werd ja schon dicker, wenn ich nur was anschaue.. schrecklich 😦

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      1. Bei mir ist das total schwer.. ich hab schon soooo oft angefangen und nie wirklich abgenommen, irgendwie komisch. Voll blöd 😦
        Ich drück dir die Daumen und kann dich motivieren! 😀

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  2. Hey, Du warst in einer Churrascaria, 😎 ! Mein Lieblingsgericht ist Feijoada, das geht dann auch sofort auf die Hüften 😉 ! Leider haben wir in Bochum kein brasilianisches Restaurant 😦 . Habe mal für ein halbes Jahr dort gelebt und habe dort nicht abgenommen 😕 . Unbekannterweise Glückwünsche nachträglich an Deine Frau, so von Wassermannfrau zu Wassermannfrau 😉 . Liebe Grüße Anja

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    1. Feijoada? Welches davon ist das? Ich hab‘ mich, in meiner bisherigen Karriere als in-all-you-can-eat-restaurants-nicht-gerne-gesehener-Gast wohl zu sehr auf die eigentliche Disziplin konzentriert. Die Theorie blieb dabei wohl auf der Strecke. 🙂

      Vielen Danke für die Glückwünsche – habe sie natürlich sofort ausgerichtet. Sie hat sich sehr gefreut. 😉

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      1. …es ist das Nationalgericht, sowas wie die Pizza in Italien oder die Paella in Spanien, ein ursprüngliches Resteessen 😉 . Muß man aber nicht wissen, nur vielleicht mal essen 😉 ! LG Anja 🙂

        PS. …oder auch nicht, habe gerade Deine Vorsätze vergessen 😉

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