Neujahrsvorsatz: Geld sparen. Auftakt.

Die Knete fehlt.
Die Knete fehlt.

Es ist endlich so weit – ich habe einige Minuten Zeit. Und deshalb kann ich mich meinem diesjährigen Projekt widmen. Meinen „konkreten Neujahrsvorsätzen“. Dass mein Computer dieses Wort nicht kennt, könnte man für ein Omen halten. Tue ich aber nicht. Wirklich.

Dieses Jahr wird (voraussichtlich) 365 Tage haben. Davon entfallen rund 50 Tage auf Sonntage. Hinzu kommen ein paar Feiertage (Der Einfachheit halber – und, weil ich keine Ahnung habe – werde ich das jetzt einfach ‚mal mit 10 schätzen. Ich bin in dieser Hinsicht Optimist! :mrgreen:). Zusammen ergibt das 60 Tage. Und somit bleiben 305 potenziell verdächtige übrig. Unzählige Stunden, in denen man Geld ausgeben kann.

Dem will ich jetzt einen Riegel vorschieben.

Dann wollen wir ‚mal…

Nach der Geburt meines ersten Kindes haben wir, Stück um Stück, die recht beachtlichen Geldreserven aufgebraucht, die wir zuvor angestaut haben – und das, obwohl uns von Außen geholfen wurde. Nachdem mein zweiter Sohn kam, und meine Frau und ich jeweils einige Monate in Karenz („Elternzeit“) waren, landeten wir in unglaublich hohen roten Zahlen. Jetzt, wo der zweite in der Thronfolge zwei Jahre alt ist, habe ich zum ersten Mal Licht am Ende des Tunnels gesehen. Ich war, wenn auch nur für wenige Stunden, in den schwarzen Zahlen.

Also, dachte ich mir, werde ich dieses Jahr diesem Teufelskreis endlich entkommen. Und deshalb habe ich ein persönliches „Jahr der Hölle“ ausgerufen. Also eines, in dem ich nicht auf Urlaub fahre und auch sonst höchst eingeschränkt konsumieren werde. Vor Allem möchte ich die ständigen, unnötigen, kleinen Ausgaben zwischendurch endlich hinter mir lassen. Dazu zählen unnötige Mittagspausen-Käufe und Co.

Mein Ziel ist es also, zumindest zwei Drittel des nach der vorigen Rechnung verbleibenden Jahres, ohne Ausgaben hinter mich zu bringen. Soll heißen: An 200 Tagen dieses Jahres möchte ich kein Geld ausgeben. Ausnahme ist natürlich, was zur Grundversorgung meiner Wenigkeit und der lieben Familie zählt. Lumpen sind ein wenig too much Hölle. 😉

Bisher bin ich darin sogar schon recht erfolgreich: Vom 2. bis 4. Januar 2013 habe ich nichts ausgegeben. Gestern (Samstag) kam mir leider ein Einkauf im Schoko-Museum und ein paar billige Tröten in die Quere. Aber ich liege gut im Trend. :mrgreen:

Hard Facts

nyresolution_money

Ziel: 200 Tage ohne Konsumation
Einheit: 1 Tag = 0.5% der Gesamtdauer
Ein Ticker auf der rechten Seite des Blogs hält aktuell. 😉

Auf ein erfolgreiches Sparen in 2013!

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17 Kommentare zu „Neujahrsvorsatz: Geld sparen. Auftakt.“

  1. hey 🙂
    ich finde das extrem spannend…. jedoch sehr hoch angesetzt. Ich hätte wahrscheinlich 150 Tage ohne Konsumation festgelegt. Mit Familie – so sehe ich – muss ich schon fast jeden zweiten Tag Milch im Laden holen, Brot…Oder zählst du den Grundbedarf nicht mit?
    Kein Geld ausgeben ist doch eben KEIN Geld ausgeben – für nichts! Kein Essen, kein Kino, kein Benzin (hihi, sorge lieber vor 😉 ), keine Zigaretten usw.
    Deine Idee finde ich super…ich überlege im Moment, ob ich nicht was ähnliches Starten möchte…. so in dem Sinn *Sag dem Konsum NEIN!!!* ^^

    Hmmm…… schaden täte es nicht – bestimmt nicht …

    Lieben Gruss – sonja

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    1. Hoi!

      Ja, den Grundbedarf zähle ich nicht mit. Sonst wäre es tatsächlich unmöglich. 😉

      Der Rest wird hart, ja. Aber ich glaube, dass ich zumindest eine realistische Chance darauf habe, einen guten Teil meiner Vorhaben zu erreichen. Ich bin recht willensstark. Hoffe ich jedenfalls…

      Jedenfalls wärst Du herzlich Willkommen im Club! :mrgreen:

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  2. Was für ein Vorsatz! 🙂 Ich hätte es einfach, wenn ich auch dieses Vorhaben verwirklichen würde – ich hasse es nämlich, einkaufen zu gehen. Das beginnt bei Lebensmittel und hört bei anderen Dingen auf. 🙂 Ok ok, man kann ja auch im Internet bestellen – nur die leidige Rücksendung ist mir auch oft zuviel.

    Ich halte jedenfalls alle Daumen, dass du deinen Vorsatz auch dauerhaft realisieren kannst.
    🙂

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    1. Ich hab‘, bedauerlicher Weise, nichts gegen das Einkaufen. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich um Kleinigkeiten dreht. Das größte Dilemma an meinem Konsumverhalten ist, dass ich kein Problem damit hab‘ 5 Mal € 20.- auszugeben, bei einer Anschaffung von € 100.- allerdings zögere.

      Und dabei ist das um € 100.- meistens sinnvoller als das ganze Kleinvieh. 😉

      Danke jedenfalls, ich werd‘ mich ranhalten. Heute habe ich’s ja schon geschafft! :mrgreen:

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  3. Also ich habe in einem halben Jahr gezwungernermaßen kaum über die Grundversorgung hinaus konsumiert und insgesamt 400 Euro ausgeben. Es ist nicht schön aber möglich. Viel Erfolg! 😉

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      1. Ja, in der ganzen Zeit, aber wie gesagt, nur für persönlichen Konsum (ein Kleid, ein paar Schuhe und Geburtstags- sowie Weihnachtsgeschenke).

        Wofür habe ich früher das meiste Geld ausgegeben? Für Bücher, Klamotten und Schuhe. Beim Umzug nach Italien ist mir aufgefallen, dass ein kleiner Schrank durchaus dazu beiträgt, dass man weniger Sachen kauft.

        Exzessives Lesen ermöglicht mir z.B. die Mitarbeit bei buchwurm.info. Ich rezensiere seit Jahren für das Portal Bücher, die ich von den Verlagen kostenlos bekomme. Das hat meine Ausgaben schon vor Jahren sehr stark gesenkt. 🙂

        Für den Februar haben wir uns Karten für ein klassisches Konzert gekauft. Das sind die ersten 20 Euro in diesem Jahr. Abends weggegangen wird sonst zu Freunden; gelegentlich in einen Jazzclub an Abenden mit Livemusik. Das Kino kostet montags 2,50 für einen ausgewählten Film. Da muss man einfach auf etwas Gutes warten können. Also es gibt schon Möglichkeiten, sich zu amüsieren und trotzdem nicht viel Geld auszugeben.

        Vor allem der Zwang macht erfinderisch. 😉

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