Der Becher-Zwischenfall

Da sitzt man – nichts böses ahnend – beim Mittagstisch und fragt sich, ob die liebe Familie wohl die Knödel alle essen wird, die von der liebenden Mutter aufgetischt wurden. Die Luft ist erfüllt vom schweren Geruch geräucherten Fleisches, selbiges ist gut in Kartoffelteig eingewickelt, und die Kinder sitzen erwartungsvoll vor ihren Tellern. Und dann passiert es.

Simon, genannt „der Ältere“, lässt versehentlich seinen Becher fallen. Das Ding landet mit einem lauten aber dumpfen Geräusch in seinem Teller und veranstaltet ein Bad aus Limetten- und Minzsaft. Die Katastrophe breitet sich wellenförmig aus, und während man bestrebt ist mit Stofftüchern, Pulloverärmeln und etwaigen Verrenkungen eine Überschwemmung des Bodens zu verhindern (warum eigentlich?), bricht Tom, genannt „der Jüngere“, in Gelächter aus. Eine unbeobachtete Sekunde später, meine Frau und ich waren gerade damit beschäftigt unsere klebrigen Hände zu waschen, erklingt das Unheil verkündende Geräusch noch einmal.

Und Tom lacht noch lauter. :mrgreen:

Tom und das Glas
Der Nachahmer und sein Werk…
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