Needful Things.

Needful Things.

Diesem Mann macht man nichts vor. Stephen King ist und bleibt der König des Thriller-Genres, in der Unterabteilung ‚Horror‘. Wenn Schriftstellerei ein Handwerk ist, dann beherrscht er seines bis zur äußersten Perfektion.

Needful Things‚ ist ein kleiner Laden in einer typisch amerikanischen Kleinstadt. Ihre Bewohner haben allesamt ihre kleinen Probleme: Arthritis, religiöse Meinungsverschiedenheiten, Geld – das eben, was das Leben in einer solchen Gemeinschaft ausmacht. Doch genau da kommt ‚Needful Things‘ überhaupt erst ins Spiel!

Anfangs kann sich keiner so recht vorstellen, was es mit diesem Laden überhaupt auf sich haben soll. Es gibt kein offensichtliches Geschäftskonzept – es jedenfalls kein Antiquitätenhandel, obwohl sein Besitzer ausschließlich gebrauchte Gegenstände an seine Kunden verkauft. Und das auch noch zu Spott-Preisen.

Allerdings hat die Sache einen Haken. Wenn er nämlich einen Handel abschließt (etwa mit der arthritischen Polly, der er eine Möglichkeit bietet ihre Schmerzen durch das Tragen eines ganz bestimmten Amuletts gänzlich los zu werden), dann verlangt er eine kleine … Gegenleistung. Einen Streich, nicht mehr. Ein Zettelchen hierhin, ein Stein durch ein Fenster. Nichts, was – für sich genommen – ein Problem darstellt.

Doch der Ladenbesitzer webt, geduldig wie eine Spinne in Vorbereitung auf die ganz große Beute, ein feines Netz aus Bösartigkeiten durch die Stadt und seine Bewohner. Und als man es endlich zu merken beginnt – ist es längst zu spät.

‚Needful Things‘ ist mehr als ein klassischer Horror-Roman. Er zeigt, wenn auch auf fantastische Weise, wie schnell man kleine Bosartigkeiten dazu nutzen kann, Menschen in Rage zu bringen. Selbstverständlich: Es ist überzeichnet. Aber der Kern ist eine Wahrheit, die uns selbst bis ins Mark erschüttern kann.

Dieses Buch ist ein must-read. Meiner Meinung nach.

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3 Kommentare zu “Needful Things.”

      1. Ja, der alte King hat ein paar zeitlose Bücher geschrieben. Ich denke oft an so Bücher wie „Friedhof der Kuscheltiere“ oder „The Stand“.

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