Ein somalisches Rennpferd in der Wüste

Es gibt soetwas wie eine Steigerung für das Wort ‚extravagant‚, nehme ich an. Leider kenne ich es nicht. Was mir sehr wohl bekannt ist, allerdings, sind Kunden mit ausreichend exotischen Wünschen. Sie fallen vor Allem durch die vielen blumigen Umschreibungen auf.

Sehr beliebt sind dieser Tage ‚Wirklich, wirklich liebe Freundinnen‚, die irgendeine Kreuzfahrt mitmachen. Zumeist wird irgendein Zwischenstopp (etwa Indonesien oder Marokko) dabei zum Anlass genommen ein Buch zu schenken. Nicht, dass ich es nicht toll fände, wenn liebe Menschen mit Waren aus unserem Laden einmal um die Welt geschickt würden! Alleine die Vorstellung darüber was man denn so zu lesen mitgeben möchte ist oft skurril.

Etwas heiteres aus Somalia‚, etwa. Oder ein Buch über ‚Nomaden in der Sahara. Aber eher etwas … ich weiß nicht … nicht so fad. Schon etwas belletristisches‚.

Üblicher Weise werden solche ausgefallenen Wünsche (zumeist auch noch von Menschen vorgebracht, die selbst nicht lesen – ‚zu fad‘) immer mehr, bis etwa zum 22. Dezember. Dieser stellt, der Erfahrung nach, dann den Zenit dar. Dann kommen die ‚Verzweifelten‘. Aber über die werde ich nicht lästern – zumeist gehöre ich selbst zu ihnen. 😉

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